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Ribéry verlängert beim FC Bayern

35-jähriger Franzose bleibt dienstältester Münchner

München Die Bayern-Fans dürfen jubeln. Franck Ribéry wird auch noch ein zwölftes Jahr das Trikot des Rekordmeisters tragen. „München ist meine Heimat“, sagt der dienstälteste FCB-Profi. Jetzt lautet die Frage: Was macht Arjen Robben? Bleibt Robbéry bis 2019 vereint?

35-jähriger Franzose bleibt dienstältester Münchner

Franck Ribery hat seinen Vertrag in München verlängert. Foto: dpa

Franck Ribéry gibt beim FC Bayern noch eine wohl allerletzte Zugabe. Der 35 Jahre alte Franzose hat am Montag beim deutschen Fußball-Serienmeister seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 gesetzt. „Ich bin sehr glücklich, ein weiteres Jahr für diesen großen Club spielen zu dürfen. München ist für meine Familie und mich längst zur Heimat geworden, und ich bin daher sehr stolz, das Trikot des FC Bayern auch in der neuen Saison tragen zu können“, sagte Ribéry.

Kein Dankbarkeitsvertrag

Im auch nach elf Jahren in München noch stark französisch geprägten Deutsch des Spaßvogels klingt Ribérys frohe Botschaft an die Fans so: „Isch 'abe gemacht ein Jahr mehr!“ Der dienstälteste aktuelle Bayern-Profi nahm ein Vertragsangebot an, dass von seinem Arbeitgeber ausdrücklich nicht als Dankbarkeitsvertrag für jahrelange Verdienste deklariert worden war.

„Franck hat in dieser Saison sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League und im DFB-Pokal einmal mehr unter Beweis gestellt, zu welchen herausragenden Leistungen er fähig ist und welch' großartige Qualität in ihm steckt. Zudem ist er einer unser Publikumslieblinge“, erklärte Sportdirektor Hasan Salihamidzic in einer Vereinsmitteilung.

Neuer Trainer in Kovac

Auf einem Foto posierten Salihamidzic und Ribéry mit einem roten Bayern-Trikot mit dem Aufdruck „2019 RIBÉRY“. In der kommenden Saison wird Ribéry in Niko Kovac, der von Eintracht Frankfurt kommt, noch einmal in München einen neuen Trainer als Chef erleben. Finanziell dürfte Ribéry beim neuen Kontrakt Abstriche in Kauf nehmen müssen.

Ribéry kam 2007 für die damalige Münchner Rekordablösesumme von 25 Millionen Euro von Olympique Marseille nach Deutschland. In bislang 247 Bundesligaspielen erzielte der Dribbler auf dem linken Flügel 80 Tore. Der ehemalige französische Nationalspieler und WM-Zweite von 2006 wurde mit dem FC Bayern 2013 Champions-League-Sieger und Club-Weltmeister. Im selben Jahr wurde er zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Der Fan-Liebling wurde achtmal deutscher Meister.

Folgt Pokalsieg Nummer sechs?

Am 19. Mai strebt Ribéry mit den Bayern im Abschiedsspiel von Trainer Jupp Heynckes im Berliner Olympiastadion gegen Eintracht Frankfurt und Niko Kovac seinen insgesamt sechsten Pokalsieg an.

Nach der Verlängerung von Ribéry richtet sich der Fokus in München nun auf Arjen Robben. Bleibt auch das Duo Robbéry erhalten? Ribérys langjähriger Partner auf der gegenüberliegenden Flügelposition hat ebenfalls ein Angebot für eine Verlängerung vorliegen. Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte in der vergangenen Woche auch bei dem 34 Jahre alten Holländer eine zeitnahe Entscheidung angekündigt.

Fans hoffen auf Robbéry

Am trainingsfreien Montag der Mannschaft absolvierten Rib und Rob übrigens auf dem Vereinsgelände eine Sonderschicht. Robben will nach einer Oberschenkelblessur noch in dieser Saison ein Comeback feiern. Ribéry war am Wochenende beim Auswärtssieg in Köln von Coach Heynckes geschont worden. Im Pokalfinale hoffen sie Bayern-Fans auf Robbéry.

Von dpa

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