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1700 Menschen von Bombenfund betroffen

Bombenentschärfung legt Coesfeld lahm

Stundenlang hat eine Splitterbombe aus dem Zweiten Weltkrieg das öffentliche Leben in Coesfeld teilweise zum Erliegen gebracht. Finanzamt, Verwaltung und mehrere Schulen mussten schließen. Am Nachmittag gibt's Entwarnung.

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Coesfeld

, 19.02.2018
1700 Menschen von Bombenfund betroffen

© dpa

Stundenlang hieß es am Montag in Teilen von Coesfeld: Nichts geht mehr. Die Entschärfung einer Splitterbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hatte die Stadt zum Teil lahmgelegt. 500 Meter um den Fundort des Blindgängers am Rande der Innenstadt mussten Polizei und Feuerwehr evakuieren.

Das bekamen viele Menschen zu spüren. Amtsgericht, Finanzamt und Kreisverwaltung mussten ab Mittag schließen. Zwei Kindergärten und fünf Schulen blieben ebenfalls zu. Die Sperrung dauerte insgesamt etwa fünfeinhalb Stunden an.

Entschärfung am frühen Montagnachmittag

Eine knappe Stunde dauerte die Entschärfung am frühen Nachmittag schließlich - dann gab die Polizei Entwarnung: Von der Splitterbombe gehe keine Gefahr mehr aus, teilte ein Sprecher mit. Die Entschärfung sei reibungslos verlaufen. Die 1700 Menschen, die ihre Wohnungen am Montag verlassen mussten, konnten in ihre Häuser zurück. Darunter waren auch rund 100 Bewohner eines Altenheims.

Der Blindgänger war bereits am Mittwoch vergangener Woche gefunden worden. „Aufgrund des Zünders mussten wir nicht gleich entschärfen“, erzählte der Polizeisprecher weiter. Die Mediziner, die den Krisenstab berieten, hatten zum Schutz der Bewohner des Altenheims abgeraten, noch am Tag des Funds mit der Räumung zu beginnen.

dpa