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15-jähriges Opfer ist Mitschüler des Tatverdächtigen

Hintergrund der Messerattacke in Bochum weiter unklar

Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt wegen versuchten Totschlags gegen einen 16-Jährigen. Der Teenager soll am vergangenen Freitag einen 15-jährigen Mitschüler mit einem Messer angegriffen und verletzt haben.

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Bochum

, 26.03.2018
15-jähriges Opfer ist Mitschüler des Tatverdächtigen

Die Bochumer Staatswanwaltschaft mit Sitz im neuen Justizzentrum ermittelt wegen versuchten Totschlags gegen einen 16-Jährigen. © dpa

Nach der Messerattacke eines 16-Jährigen auf einen 15 Jahre alten Jugendlichen in Bochum ermitteln die Behörden weiter die Hintergründe. Der mutmaßliche Täter und sein Opfer seien Schüler der Bochumer Heinrich-Böll-Gesamtschule gewesen, sagte ein Staatsanwalt am Montag auf Anfrage. Die beiden Teenager waren am Freitag in einer Gruppe von 20 bis 25 Jugendlichen in einem Park aneinandergeraten.

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Worum es bei dem Streit ging, war den Behörden zufolge auch am Montag noch unklar. Die Auseinandersetzung eskalierte zu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten, in deren Verlauf der 16-Jährige plötzlich ein Messer gezückt und den 15-Jährigen niedergestochen haben soll. Lebensgefahr bestand nicht. Die Stichverletzung im Bereich des Schulterblattes musste stationär behandelt werden, der 15-Jährige hat das Krankenhaus laut Staatsanwaltschaft wieder verlassen. 

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Der Tatverdächtige befindet sich seit dem Wochenende in Haft. Der 16-jährige Syrer kam laut Polizeimitteilung in eine Jugendstrafanstalt. Ermittelt wird wegen versuchten Totschlags. Am Freitag nahm die Polizei außerdem zehn weitere Personen vorläufig fest, die inzwischen wieder entlassen sind.

Die Messerattacke ist kein Einzelfall. Deutschlandweit hatten zuletzt tödliche Angriffe von Jugendlichen für Erschütterung gesorgt. So endete im Februar in Dortmund ein Streit unter Teenagern tödlich, eine 15-Jährige wurde erstochen. Ende Januar war in einer Gesamtschule in Lünen ein 14-Jähriger erstochen worden - laut Polizei und Staatsanwaltschaft von einem 15-jährigen Mitschüler, der sich durch Blicke provoziert fühlte.

dpa/rwo

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