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Derby zwischen Herne und Haltern in Dortmund

Zweites Saisonduell zwischen Niemöller und „Knappi“

Haltern Der TuS Haltern trifft im Derby am Samstag in Dortmund auf Westfalia Herne. Teams und Trainer kennen sich aus den vergangenen Jahren gut, Überraschungen sind aber keineswegs ausgeschlossen.

Zweites Saisonduell zwischen Niemöller und „Knappi“

Halterns Lars Pöhlker (r.) konnte unter der Woche nur Lauftraining absolvieren. Foto: Manfred_Rimkus

Das Hinspiel in der Fußball-Oberliga im September war zwischen dem TuS Haltern und Westfalia Herne am Ende eine deutliche Angelegenheit: Mit 4:1 gewannen die Halterner. Eine wirkliche Rolle spielt dieses Aufeinandertreffen dann aber nicht mehr, da sind sich die beiden Trainer einig. Am Samstag steigt das Derby in Dortmund.

Oberliga

Westf. Herne - TuS Haltern

Durch einen „brutalen Fehler“, wie Christian Knappmann („Knappi“) – Trainer der Herner – sagt, sei sein Team damals früh mit 0:1 in Rückstand geraten. Damals traten zwei seiner Verteidiger über den Ball, Halterns Stefan Oerterer war zur Stelle. „Bei solchen Fehlern hat man es auch nicht verdient, zu gewinnen“, sagt Knappmann. Am Samstag will er gewinnen. Eigentlich hatte er geplant, die Halterner um Trainer Magnus Niemöller taktisch zu überraschen. „Doch den Plan haben wir verworfen“, sagt er. Tief zu stehen und Haltern den Ball zu überlassen, „das sind wir nicht“, sagt Knappmann, „wir wollen unsere Identität nicht verlieren.“ Sein Team wolle voll drauf gehen und anpressen, wie gewohnt, allerdings auch versuchen, dem TuS wenig Platz zum Kontern zu lassen. „Wir müssen auf der Hut sein, sonst kann das böse ins Auge gehen.“ Die Gastgeber müssen ohne Philipp Rößler (Mandelentzündung), Fatlum Zaskoku (Gelb-Rot) und Semih Demiroglu (Patellasehne) antreten.

Schöne Zwischenbilanz

„Die Tabellenplätze spielen vor dem Derby keine Rolle“, sagt Halterns Trainer Magnus Niemöller. Teams und Trainer kennen sich gut, mit großen Überraschungen im Spiel rechnet Niemöller nicht. Damit, dass sich Knappmann etwas ausdenken werde, aber wohl. „Die Stärken der Spieler sind aber bekannt“, erklärt der Trainer der Halterner. Im Vergleich zum Hinspiel haben sich die tabellarischen Verhältnisse umgedreht: Damals kamen die Herner als Spitzenreiter in die Stauseekampfbahn. Jetzt liegen die Halterner auf Rang zwei, Herne auf Platz fünf. „Keinesfalls ist unser Motto jetzt: ‚Jedes Spiel ist ein Endspiel‘“, erklärt Niemöller, „das wäre völliger Quatsch.“ Die jetzige Situation bei der verzerrten Tabelle sei eine schöne Zwischenbilanz. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Halterns Lars Pöhlker befindet sich im Lauftraining, nachdem er gegen Schalke II in der Halbzeit in der Kabine blieb. Tim Forsmann hatte nach dem Duell leichte Probleme, Dennis Drepper hat Probleme am Fuß. Die Einheit am Mittwoch musste er abbrechen. Wer spielt, entscheidet sich nach dem Abschlusstraining am Freitag.


Anstoß: Samstag, 16.30 Uhr, Provinzialstr. 273, 44388 Dortmund

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