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Zu wenig Tore geworfen

Haltern "Zu wenig Tore geworfen", so lautete das simple Fazit von Trainer Kay Sparenberg nach der Partie des HSC Haltern/Sythen gegen HC Dortmund-Süd. Am Samstagabend verlor der HSC gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus Dortmund mit 24:32 (12:10).

18.11.2007

Zu wenig Tore geworfen

Sparenberg monierte vor allem die Torausbeute, insbesondere von den Rückraumspielern, "da war kaum Druck und es fielen viel zu wenig Tore."

Dabei sah es im ersten Durchgang noch gut für Haltern aus, das ohne den erkrankten Christian Drüppel antreten musste. Zudem konnte Pawel Cisowski (Foto) angeschlagen nur die Siebenmeter werfen, kam am Ende aber auch noch zu einem Kurzeinsatz. Er war es auch, der mit zwei verwandelten Strafwürfen seine Farben mit 2:0 in Front brachte. Markus Enbergding, mit sechs Toren bester Torschütze, konnte sogar direkt auf 3:0 erhöhen, dann kam erst einmal die Zeit des Thorsten Kötter, mit vier Toren in Folge brachte er Dortmund zum 5:5. Doch Haltern konterte und ging mit einer 12:10 Führung in die Kabine. Sparenberg zum ersten Abschnitt: "Die erste Halbzeit war o.K., wir haben besser ins Spiel gefunden. Die Abwehr war aggressiv genug, wobei wir deutlicher hätten führen können."

Technische Fehler

Die zweite Halbzeit begann dann weniger gut für die Gastgeber, die ersten zehn Minuten wurden mit 2:7 verloren, viele technische Fehler im Angriff ermöglichten es den Gästen davonzuziehen (14:17). Durch eine doppelte Überzahl gelang es dem HSC aber wieder, den Anschluss zu finden und auszugleichen. "Die Partie war wieder ausgeglichen", meinte Sparenberg. Doch dann verstrickte sich der Rückraum zu sehr in Einzelaktionen, "anstatt die vorgegebenen Anweisungen umzusetzen." Zudem sah Kapitän Stefan Redemann in der 46. Minute nach dritter Zeitstrafe die Rote Karte. In Überzahl zogen die Süder durch den überragenden Kötter bis auf 22:18 (48.) davon. Kötter erzielte insgesamt 16 Treffer. "Die Deckung hat nicht mehr beherzt genug zugepackt und auch die Manndeckung am Ende brachte keinen Erfolg", musste Sparenberg feststellen. Nachdem Dortmund den Vorsprung auf fünf Tore ausbaute, stellte der HSC die Deckung um und setzte alles auf eine Karte. Mit einer offensiven Manndeckung sollten Ballgewinne verzeichne t werden und der Vorsprung verkürzt werden. Doch immer wieder gelang es Dortmund Treffer zu erzielen.

Dortmund bissiger

"Insgesamt hat Dortmund wesentlich mehr Biss gezeigt, sie haben wesentlich mehr für den Erfolg geackert", musste Sparenberg anerkennen und wollte auch nicht als Entschuldigung gelten lassen, dass mit Drüppel und teilweise Cisowski zwei wichtige Spieler fehlten. as

HSC: Maiß, Haselmann, Redemann (2), Reykowski (1), Korte, Engberding (6), Eberhardt (2), Janotta (3), Stock, Albers (1), Korfsmeier (2), Berheide (1), Cisowski (5/5), Schriewer (1)

Spielfilm: 4:1 (5. Minute), 5:5: (8.), 7:7 (15.), 11:8 (27.), 12:10 (30.), 13:11 (33.), 14:17 (40.), 17:17 (44.), 18:22 (48.), 22:27 (55.), 24:32 (60.)

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