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Wenn es läuft, dann läuft es

18.11.2007

Wenn es läuft, dann läuft es

Daniel Robert war überragender SVS-Akteur.

Schermbeck Die Handball-Herren des SV Schermbeck haben am Samstagabend gegen Adler Bottrop ihren sechsten Sieg in Serie gefeiert und die Tabellenführung behauptet. Die Schermbecker Damen bleiben in der Bezirksliga das Maß aller Dinge.

Landesliga 3 NR

SVS - Adler Bottrop 31:29

In einem hektischen und kampfbetonten Spiel erwischten die Schermbecker einen schwachen Start und lagen schnell mit 1:5 und 5:9 hinten. Mitte der ersten Hälfte stellte Trainer Burkhard Bell um und brachte mit Sohn Niklas einen neuen Torwart. Christopher Seibel nahm zudem Bottrops stärksten Angreifer Bernd Scholl in Manndeckung. Das zeigte Wirkung, denn die Schermbecker Deckung stand nun sicherer. Nach dem Ausgleich zum 9:9 erspielten sich die Gastgeber bis zur Pause eine Drei-Tore-Führung (15:12).

Zu Beginn der zweiten Hälfte blieb der SVS dominant. Angeführt vom überragenden Christopher Seibel bauten die Schermbecker ihren Vorsprung aus. Torwart Niklas Bell traf vom eigenen Kasten aus zum 18:13. Nach 40 Minuten führten die Hausherren mit 22:16. Doch Bottrop gab sich noch nicht geschlagen. Scholl traf immer wieder nach Freiwürfen. Zehn Minuten vor dem Ende war die Partie beim Stand von 24:23 wieder völlig offen. Doch die rund 200 Zuschauer trieben die Schermbecker nach vorne und Phillip Busjan, der wieder zwischen den Pfosten stand, hielt einige wichtige Bälle. Als Sven Felisiak 90 Sekunden vor dem Ende zum 31:29 traf, war das Spiel entscheiden.

"Bottrop hat uns abverlangt. Ein Unentschieden wäre das gerechte Ergebnis gewesen, aber wenn es läuft, dann läuft es", so Bells Fazit.

SVS: N. Bell (1), Busjan, Felisiak (5), C. Seibel (8), S. Seibel, Kuhn, Robert (9/4), Speckamp (3), Hinz (1), Vengels, F. Bell (3), Timmermann, Schwickrath, Mischel (1).

Bezirksliga WES Frauen

SVS - TV Issum 29:16

Die SVS-Damen zeigten ein deutliche Steigerung im Vergleich zum knappen Sieg in Dinslaken vor einer Woche. Arno Bisdorf sprach nach dem Spiel von einer "sehr, sehr ansprechenden Leistung". Dem Schermbecker Trainer gefiel vor allem das schnelle Spiel seiner Mannschaft. Issum konnte dieses Tempo zu keinem Zeitpunkt mitgehen und lag schon nach 20 Minuten deutlich mit 3:9 hinten. Zur Halbzeit führte Schermbeck mit 15:5. In den zweiten 30 Minuten konnte Bisdorf dann durchwechseln. Ein Sonderlob verdiente sich Torhüterin Jessica Weiß, die erneut ein starker Rückhalt war und unter anderem drei Siebenmeter parierte. gg

SVS: Weiß; Groene (3), Rass (7/4), Heuwing (3), Keller (3), Kock (2), Felisiak (1), Heidermann (4), Spieker (2), Flade, Frank.