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Schlamm schweißt zusammen

Hindernislauf

Sie sind als Team gestartet und als Team angekommen. Dazwischen hatten 22 Mitglieder des Teams Bauch & Hüfte beim Obstacle Run in Arnsberg vor allem eines: jede Menge Spaß.

HALTERN

von Andreas Leistner

, 06.06.2018
Schlamm schweißt zusammen

Die schwarzen Trikots, T-Shirts und Hosen des Teams Bauch & Hüfte waren beim Tough Mudder in Arnsberg zwischenzeitlich kaum noch zu erkennen.Priv.

Der Arnsberger Tough Mudder − zu deutsch „Zäher Schlamm“ − ist der größte Obstacle Run oder Hindernislauf in Nordrhein-Westfalen. 16.000 Teilnehmer gingen am vergangenen Wochenende auf den Parcours mit seinen ganz speziellen Hindernissen. Die lassen sich nur überwinden, wenn man sich gegenseitig hilft, und deshalb sahen die 22 Halterner ihre Teilnahme auch vor allem als sportliche Teambuilding-Maßnahme.

Einige von ihnen hatten beim Muddy Angel oder beim Strong Man bereits Erfahrung mit Hindernisläufen dieser Art gesammelt und wussten, was auf sie zukommt. Die anderen wussten es spätestens nach dem ersten Hindernis.

Vier Meter hohe Wände oder drehende, in ein Schlammbecken getauchte Barrikaden kosteten nicht nur in Sachen Dreck Überwindung. Nur gemeinsam konnten die Hindernisse überwunden werden. Selbst die Durchtrainiertesten stießen dabei an ihre Grenzen, denn der Arnsberger Tough Mudder hält noch eine weitere Besonderheit parat: Er ist der Obstacle Run mit den meisten Höhenmetern in ganz Europa.

Doch die Halterner ließen sich auch davon die gute Laune nicht vermiesen, geschweige denn sich ins Bockshorn jagen. Sie kämpften sich von Hindernis zu Hindernis, blieben dabei stets zusammen und meisterten so schließlich auch die letzte Herausforderung kurz vor dem Ziel, die sogenannte Pyramide.

„Als teambildende Maßnahme läßt sich kaum etwas Besseres finden“, meinte Markus Heier, Vorsitzender des Teams Bauch & Hüfte. Dafür nahmen die Halterner selbst die happigen Ticketpreise zwischen 44 und 100 Euro in Kauf und auch die Aussicht auf tagelangen Muskelkater schreckte keinen ab. Der jüngste Halterner Teilnehmer war 15, der älteste 56. Sie alle hielten vom ersten bis zum letzten der 20 Hindernisse zusammen. „Wir sind alle als Team gestartet und alle als Team angekommen“, sagte Markus Heier nicht ohne Stolz.

Der nächste Obstacle Run kann auf jeden Fall kommen. Das Team Bauch & Hüfte wird sich der Herausforderung stellen, ob sie nun Tough Mudder, Viking Run, Mud Masters oder wie auch immer heißen mag.