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Schermbeck jubelt nach 1:4-Pleite

Fußball

Was für ein Wochenende für Thomas Falkowski. Am Samstag ist er Vater einer Tochter mit Namen Tilda geworden und am Sonntag qualifizierte sich der SV Schermbeck trotz einer 1:4-Niederlage für das Relegationsspiel zur Oberliga.

SCHERMBECK

27.05.2018
Schermbeck jubelt nach 1:4-Pleite

Marc Schröter (r.) und der SV Schermbeck müssen in der Oberliga-Relegation gegen den DSC Wanne-Eickel ran. Foto: Pieper

Westfalenliga 1

VfB Fichte Bielefeld - SVS

4:1 (2:0)

Thomas Falkowski war schnell klar, dass sein Team an diesem Tag nicht für einen Sieg in Frage kam. Die Schermbecker fanden nie ins Spiel und lagen nach 17 Minuten 0:2 hinten.

Zu diesem Zeitpunkt führte Münster in Beckum mit 1:0, und die Relegation schien futsch, doch zur Pause stand es in Beckum 1:1. Spätestens nach dem 3:0 (46.) durch einen von Kevin Mule-Ewald versachten Foulelfmeter war das Geschehen in Beckum deutlich wichtiger. Marc Schröters 3:1 durch einen an Mule-Ewald verursachten Foulelfmeter veranlasste Falkowski nur kurz zu einer offensiveren Taktik.

Der Fichte-Sieg stand aber so gut wie fest. Das wusste auch die nicht nur durch Freude trunkene Zuschauerin, die nach einer Stunde auf den Platz stürmte und dem Kapitän Volkan Ülan zum Erfolg gratulierte. Jubel kam in der 66. Minute auf beiden Seiten auf. Denn während die Schermbecker sich einen Konter zum 1:4 fingen, ging Beckum mit 2:1 in Führung. Nach Beckums 3:1 (83.) war die Relegation sicher. Falkowski freute sich: „Ich nehme die Gratulation gerne entgegen. Der zweite Platz ist eine tolle Sache.“ Gegner wird der DSC Wanne-Eickel sein, der einzige von vier Relegationskandidaten, der am Sonntag einen Punkt holte.

SVS: Krückemeier, Helling, Klimczok, Zugcic (4. Mule-Ewald), Schröter, Kevin rudolph (46. Malte Grumann), Milaszewski, Hodzic, poch, Patrick Rudolph, Niewerth (58. Habitz).

Tore: 1:0 Szeleschus (14.), 17. Bachmann (17.), 3:0 Ruske (Foulelfmeter, 46.), 3:1 Schröter (Foulelfmeter, 55.) 4:1 Szeleschus (66.).