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Es war mehr drin für den LSV gegen den FC Marl

Lippramsdorf muss sich mit Punkt begnügen

Der SV Lippramsdorf lässt viele Torchancen ungenutzt, zeigt im letzten Heimspiel allerdings eine gute Leistung.

Lippramsdorf

von Jürgen Patzke

, 21.05.2018
Es war mehr drin für den LSV gegen den FC Marl

Der SV Lippramsdorf verabschiedete am Montag die beiden Speieler Sven Igelbüscher (v.4.v.r.) und Giacomo Lopez-Fernandez (v.5.v.r.). Foto: patzke

Von den Chancen her musste der SV Lippramsdorf am Montag im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga gegen den Aufstiegsaspiranten FC Marl klar gewinnen. Am Ende nahmen die Gäste ein wenig glücklich einen Punkt mit nach Hause, so wie ihr Trainer Mulay Mahyar es mindestens erwartet hatte.

Bezirksliga 11

LSV - FC Marl

1:1 (0:0)

Der erste Spielabschnitt kam einem müden Sommerkick recht nahe. Viele Aktionen endeten zwischen den Strafräumen und bei den Gästen sah man in Ansätzen, dass sie quirlige Spieler in ihren Reihen hatten.

Die erste große Chance ergab sich nach etwa 20 Minuten für Julian Röer, der eine Flanke von Henrik Kleinefeld von rechts fast an FC-Keeper Khaled Aydin vorbei ins Tor brachte.

Dies war die erste und einzige Möglichkeit in den ersten 45. Minuten. Die zweite Halbzeit allerdings war ereignisreicher. Direkt nach Wiederbeginn blieb Timo Berg mit seinem Schuss an dem guten Marler Schlussmann hängen. In der 66. Minute führten die Gäste einen Einwurf aus, den Marvin Wloch mit der Brust annahm und per Fallrückzieher auf das Tor des LSV bugsierte.

Vom Pfosten ins Tor

Die Kugel tickte noch an den Pfosten, bevor sie in das Netz verschwand. Dieser Führungstreffer war absolut überraschend und bedeutete die erste Torchance für den Tabellenzweiten. Die Hausherren waren von diesem Gegentreffer nicht geschockt und wehrten sich. Wieder setzte sich Timo Berg gegen mehrere Abwehrspieler durch, doch sein Schuss ging an der langen Ecke vorbei ins Toraus (72.).

Etwa fünf Minuten später wurde Torjäger Henrik Kleinefeld auf die Reise geschickt, der spielte Torhüter Aydin aus und schob das Leder am leeren Tor vorbei. Das war die beste Chance auf den Ausgleich. In der Schlussphase ließen die Marler immer wieder gefährliche Angriffe zu. So auch in der 84. Minute, als man keinen Zugriff auf die Stürmer bekam und der Abpraller eines Konters von Timo Berg per Kopf in die Maschen befördert wurde zum verdienten Ausgleich.


LSV: Arentz, Vierhaus, Drees, Schild, Berg, Kleinefeld, Kalwey, Lopez-Fernandez, van Buer (74. Hardegen), Röer (62. Wessels), Igelbüscher (68. Zernahle).
Tore: 0:1 M.Wloch (66.), 1:1 Berg (84.)