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SV Schermbeck betreibt Chancenwucher

Fußball

Der SV Schermbeck hatte Tabellenführer Gievenbeck am Rande der Niederlage, musste sich aber mit einem 1:1 begnügen.

SCHERMBECK

von Andreas Leistner

, 06.05.2018
SV Schermbeck betreibt Chancenwucher

Marc Schröter (r.) bestätigte seine derzeit gute Form und erzielte die Schermbecker Führung. (a) Pieper

Beim Spitzenreiter gepunktet, dazu noch im Fernduell mit Preußen Münster einen Zähler aufgeholt − der Sonntag hätte für den SV Schermbeck schlechter laufen können. Trotzdem war Trainer Thomas Falkowski alles andere als zufrieden.

Westfalenliga 1

1. FC Gievenbeck - SVS

1:1 (0:0)

„So komisch das klingt, aber wir hätten hier heute sogar etwas für unser Torverhältnis tun können“, haderte Falkowski mit dem einzigen Schwachpunkt im Spiel seiner Mannschaft: der Chancenverwertung.

Beim souveränen Tabellenführer waren die Schermbecker schon in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und hatten gute Möglichkeiten zur Führung. Am Ende ging es aber mit 0:0 in die Pause.

Kurz nach Wiederbeginn schien der Knoten dann aber geplatzt. Dominik Milaszewski bediente Marc Schröter an der Strafraumgrenze, der ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und schoss unten links zum 1:0 für den SVS ein (48.).

In der Folge hatten die Gäste gleich mehrfach die Chance, ihre Führung auszubauen und den Sack zu zu machen. Doch die wurden allesamt vergeben und in der 60. Minute hatte der SVS auch noch Pech, als der Unparteiische den Gästen einen „glasklaren“ (Falkowski) Elfmeter versagte. „Nach dem Spiel hat er zugegeben, dass man den pfeifen kann“, ärgerte sich der SVS-Trainer.

Und so rächte sich der Schermbecker Chancenwucher kurz vor Spielende. Ein langer Ball erreichte Tristan Niemann, dessen Schuss SVS-Keeper Tim Krückemeier zwar noch erreichte, aber nicht mehr abwehren konnte (86.).

„Wirklich ärgerlich“, sagte Thomas Falkowski, blickte aber schon aufs kommende Wochenende und dem anstehenden Duell gegen SC Preußen Münster II: „Diesem Spiel gehört ab sofort unsere volle Konzentration. Gievenbeck ist abgehakt.“

SVS: Krückemeier; Klimczok, Zugcic, Schröter (79. Noetzel), K. Rudolph, Milaszewski, Grumann, Hodzic, Poch, P. Rudolph (76. Grodzik), Niewerth.

Tore: 0:1 Schröter (48.); 1:1 Niemann (86.).