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HSC spielt beim Spitzenreiter „hinten hui, vorne pfui“

Haltern verliert beim Spitzenreiter Schalke

In der Abwehr konnte der HSC Haltern-Sythen am Samstag gegen den FC Schalke 04 überzeugen. Im Angriff hat das Team aber mit einem altbekannten Problem zu kämpfen.

Haltern

von Christopher Kremer

, 22.04.2018
HSC spielt beim Spitzenreiter „hinten hui, vorne pfui“

Die Halterner Abwehr um Julian Schrief (l.) und Henning Schrief (2.v.l.) ließ nur 23 Tore zu.Foto: Schulte-lünzum

Mit vier Toren unterlagen die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen am Samstagabend beim Spitzenreiter FC Schalke 04 (19:23). Dabei stimmte vor allem die Leistung in der Abwehr. Im Angriff allerdings ließen die Halterner erneut viele Chancen liegen. „19 Tore sind einfach zu wenig“, sagte Halterns Trainer Gregor Spiekermann.

Verbandsliga

Schalke 04 - HSC Haltern-Syth.

23:19 (12:9)

„Hinten hui, vorne pfui“ – so fasst HSC-Trainer Spiekermann den Auftritt seiner Mannschaft am Samstagabend zusammen. Hinten habe sein Team sehr gut gedeckt, im Angriff konnten sich die Halterner dafür aber nicht belohnen.

Zwei Strotmann-Treffer

Nach rund einer Viertelstunde konnten sich die Gastgeber ein erstes Mal absetzen: Mit vier Toren (7:3) lagen die Schalker in Führung. Nach 30 Minuten ging es mit einer Drei-Tore-Führung für den Spitzenreiter in die Pause. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff konnte Halterns Robin Hettrich dann den Abstand auf zwei Tore verkürzen (10:12). Durch zwei Treffer von Tim Strotmann kamen die Halterner weiter ran: Das Team lag nur noch mit einem Treffer zurück (12:13/35.). „Wir hatten in dem Spiel viele Möglichkeiten auszugleichen“, erklärt Spiekermann. Doch in den nächsten Minuten trafen nur noch die Gastgeber: Drei Tore in Folge stellten den alten Abstand wieder her.

Im weiteren Verlauf konnten die Halterner den Vorsprung der Schalker zwar noch verkürzen, aber mehr gelang dem Team von Spiekermann nicht. „Die Jungs haben sich nach dem Spiel selber über die mangelnde Torausbeute geärgert“, sagte der Trainer. „Ich weiß nicht, woran es liegt.“

Für die Halterner steht damit weiter der Torabschluss im Mittelpunkt der kommenden Trainingseinheiten. Für sie geht es bereits am Donnerstagabend weiter.

Endspiel im Kreispokal

Im Endspiel des Kreispokals trifft das Team von Spiekermann um 20.15 Uhr auf den PSV Recklinghausen. Am kommenden Samstag steht das vorletzte Heimspiel der Saison auf dem Plan: Um 19.30 Uhr empfangen die Halterner den ASV Senden vor heimischem Publikum.

HSC: Lüger, Robert - Scherer 4, Andersen 1, S. Berg, Knöner 1, J. Schrief 4/1, P. Schrief 1, Hettrich 3, H. Schrief, Strotmann 4, Wolak 1, Kruth