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U 17 beißt sich durch

Flaesheim Sie mussten in die «Höhle des Löwen» und haben sich durchgebissen. Nach einem packenden 1:0 beim RSV Meinerzhagen haben die U 17-Juniorinnen des SuS Concordia Flaesheim den Aufstieg in die Westfalenliga geschafft.

11.06.2007

Vor dem Entscheidungsspiel sprach eigentlich alles gegen Flaesheim. Der Verband hatte kurzfristig entschieden, das Heimrecht auszulosen. Prompt erhielt Meinerzhagen den Zuschlag. Einmal dort angekommen, ging der Nervenkrieg weiter. Mieses Wetter und der Kunstrasenplatz erschwerten für Flaesheim die Bedingungen. «Was die Mannschaft durchmachen musste, war der absolute Wahnsinn», zollte Coach Mike Nareyka seinen Mädchen Respekt. Die Partie fing wegen eines Gewitters verspätet an und wurde dann noch zweimal unterbrochen. Zudem war auch der Unparteiische - vorsichtig gesagt - kein Flaesheimer. «Eigentlich hätte man da nur verlieren können, das habe ich in 13 Jahren als Trainer noch nie erlebt», so Nareyka, der nach der Partie mit den Nerven am Ende war. Nur über mangelnde Unterstützung konnten sich die Flaesheimerinnen nicht beklagen. Zwei Busse und viele Privat-PKW hatten den Weg nach Meinerzhagen gefunden, der Flaesheimer Anhang stand wie eine Wand hinter der SuS-Elf. Alina Berkholz trifft Trotzdem tat sich die Nareyka-Elf in der ersten Viertelstunde auf dem rutschigen Kunstrasen schwer. Spielerisch war nicht viel möglich, der Kampf musste entscheiden. Erst nach dieser Anlaufphase wurde Flaesheim stärker und kam zur Führung. Bei einem Konter schnappte sich Mittelfeldmotor Alina Berkholz das Leder, ließ zwei Gegenspielerinnen aussteigen und drosch die Kugel zum 1:0 in die Maschen. Danach folgte die erste wetterbedingte Unterbrechung. Diese schien den Flaesheimerinnen gut getan zu haben, die Concordia erarbeitete sich nun Chancen. Die beste hatte Luisa Rotondaro nach einer halben Stunde, als sie nach Pass von Lisa Czora frei stand, die gute Meinerzhagener Torfrau aber parierte. Nach der Pause übernahm Flaesheim die Kontrolle. Dieses Mal scheiterte Katrin Behrens an der RSV-Keeperin. Nun folgte die zweite Unterbrechung, die Flaesheim aus dem Konzept brachte. Die Gastgeberinnen machten jetzt Druck, Nareyka verstärkte mit Annika Knüfer die Abwehr. Die Hausherren schienen nun aber platt zu sein, die besseren Chancen in der Schlussphase hatte Flaesheim. Um 17.20 Uhr war der Aufstieg dann perfekt. «Was diese Mannschaft im vergangenen Jahr geleistet hat, ist sensationell. Ich bedanke mich aber auch bei allen Eltern, Fans und Gönnern für das beste Jahr in meiner Laufbahn. Mein besonderer Dank gilt Betreuer Martin Lukasik und Jugendleiterin Heike Heimsoth sowie Andrea Berkels», resümierte ein völlig aufgelöster Mike Nareyka nach dem Abpfiff. U 17: Geigenfeind - Czora, Heidemann, Ricken, Plaumann, Wilschewski, Behrens, Berkels, Berkholz, Schleising, Rotondaro, Knüfer, Radeler, Palacek, Meilenbrock, Korrek, Hüser, Beckmann, Ioannidis, Keck

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