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TuS holt neunmal Gold

Sythen Im altehrwürdigen Stadion «Rote Erde» sorgten die Senioren-Leichtathleten des TuS Sythen am Wochenende bei den Westfalenmeisterschaften für eine wahre Medaillenflut.

04.06.2007

Mit neun Titeln und drei Vizemeisterschaften präsentierten sich die Rot-Weißen in Dortmund als erfolgreichster Verein des Kreises Recklinghausen. Bereits der Auftakt am Samstag war für die Sythener vielversprechend, denn in der M 70 knüpfte Hermann Döbber, der nach einer langen Verletzungspause in die Freiluftsaison einstieg, mit drei Titeln an seine Vorjahreserfolge an. Döbber siegt dreifach Döbber siegte überlegen im 100m Lauf (14,45), 200m Lauf (31,08) und im Weitsprung (4,19m). Mit seinen beiden vierten Plätzen im Diskuswurf (27,87m) und Speerwurf (32,05m) rundete er einen hervorragenden Auftritt ab. So ganz nebenbei qualifizierte sich der älteste aktive TuS-Leichtathlet noch in allen fünf Wettbewerben für die Deutschen Seniorenmeisterschaften. Es folgte ein goldener Sonntag. Die herausragenden Leistungen der Sythener wurden dort größtenteils auf der schnellen Laufbahn erzielt. So waren die Mittelstreckenrennen der M 40 fest in Sythener Hand. In seinem ersten Einzelrennen außerhalb des Hallendachs für den TuS sorgte Detlef Pfeiffer im 800m Lauf schnell für klare Verhältnisse, als er mit starken 2:05,17 Minuten mit über drei Sekunden Vorsprung den Titel gewann. Noch überraschender war das Abschneiden von Matthias Lange, der im Jahre 2006 nicht ein Rennen bestreiten konnte. Er setzte sich im 1500m-Lauf mit einer taktischen Meisterleistung in der Schlussrunde an die Spitze des Feldes und holte sich in 4:25,69 Minuten den Titel. Nur eine knappe halbe Stunde später stellte er sich im 5000m Lauf der Konkurrenz. Hier bestimmte er mit seinem Vereinskollegen Volker Lorenz, der in der M 30 an den Start ging, lange Zeit das Geschehen. Bis zum Eingang der letzten Runde liefen die beiden Vereinskameraden zusammen, doch dann setzte sich Lange von Lorenz ab und gewann in 16:51,91 Minuten seinen zweiten Westfalentitel. Lorenz folgte kurz hinter Lange und gewann nach dem Langstreckentitel über 10 000m auch den 5000m-Titel mit 16:52,75 Minuten. Schon am frühen Nachmittag hatte sich Lorenz über 800m mit 2:07,86 Minuten die Vizemeisterschaft gesichert. Gelungenes Debüt Ein gelungenes Debüt lieferte Markus Knepper in der M 30 ab. Im 400m-Finale ließ er nichts anbrennen und gewann in 55,88 Sekunden seinen ersten westfälischen Seniorentitel. In den technischen Wettbewerben war es Heike Gerding, der die Titelverteidigung gelang, sie gewann den Hochsprung der W 30 mit 1,49 Metern. Im glänzend besetzten Hammerwurfwettbewerb der W 30 musste sich Bärbel Leipholz nur der Deutschen Meisterin Kirsten Münchow geschlagen geben, gute 44,58m bescherten ihr aber die Silber-Medaille. Mit seinem Anlauf haderte Lars Hansel im Weitsprung der M 30. Der Mehrkämpfer hatte große Probleme und setzte nur zwei gültige Versuche in die Grube. Mit nur sechs Zentimetern Rückstand verpasste er den Titel und wurde Vizemeister, nachdem er bereits im Speerwurf mit 49,59m Vierter geworden war. Franz-Josef Sträter

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