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TuS Haltern ist Westfalenligist

Fußball

Ende gut, alles gut: Noch einen Matchball hat der TuS Haltern nicht liegen gelassen und die letzte Chance auf den direkten Aufstieg genutzt. Den letzten Schritt in die Westfalenliga machte der TuS mit einem 2:0 in Coesfeld.

HALTERN

von Von Niklas Schenk

, 17.06.2012
TuS Haltern ist Westfalenligist

Ein echtes Team - der Zusammenhalt zeichnete die Halterner über die gesamte Saison aus. Nach einer durchwachsenen Hinrunde drehte der TuS in der Rückrunde mächtig auf.

Der 2:0-Erfolg in Coesfeld sollte noch einmal zu einem Spiegelbild für die Halterner Saison werden. Nicht immer hochklassig, dafür aber jederzeit kampfstark und selbstbewusst - und in den entscheidenden Momenten eiskalt.

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Westfalenliga-Aufstieg TuS Haltern

Mit einem 2:0-Sieg bei Eintracht Coesfeld machten die Landesliga-Fußballer des TuS Haltern den Aufstieg in die Westfalenliga perfekt.
17.06.2012
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© Niklas Schenk
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Der Teamgeist war die große Stärke des TuS Haltern in der vergangenen Saison.© Foto: Schenk
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Schlagworte Haltern

Mit einem Fanbus war der TuS nach Coesfeld gereist. Die Halterner Unterstützung konnte sich wahrlich sehen lassen - deutlich mehr als 100 TuS-Fans machten die Auswärtsreise kurzerhand zu einem Heimspiel. Das alles auf einer Anlage, wie sie der TuS in der kommenden Saison in der Westfalenliga wohl kaum noch auffinden wird. Coaching-Zone, Anzeigetafel oder Kunstrasen? Nicht in Coesfeld, wo die Zuschauer noch hautnah am Rand stehen und das Spielfeld recht klein ist. So entwickelte sich eine aufgeladene Stimmung, die sich auch auf die Spieler übertrug - vor allem auf die Halterner, die in der ersten Hälfte eine übernervöse Vorstellung boten.

Nur eine Änderung hatte es in der ersten Elf gegeben. Für den urlaubenden Lukas Berkenkamp rückte der lange verletzte Oli Bautz ins Tor. Von Startschwierigkeiten war bei Bautz nach zehn Wochen Pause jedoch nichts zu sehen. Im Gegenteil, Bautz hielt den TuS mit mehreren Paraden im Spiel, so schon früh gegen Coesfelds Tim Schulz und Karsten Erwig (4.). Danach sah es für eine kurze Zeit so aus, als ob der TuS das Spiel in den Griff bekommen würde, Andre Kreuz hatte sogar eine erste gute Gelegenheit per Kopf. Doch mit einem Lattenkracher von Marius Borgert (26.) kippte das Spiel wieder zugunsten der Gastgeber. Fortan entwickelte sich ein Privatduell zwischen Borgert und Keeper Bautz. Immer wieder war Borgert nach langen Bällen frei durch, kurz vor der Halbzeit war dann selbst Bautz geschlagen, doch Lukas Große-Puppendahl klärte auf der Linie (38.). „Wir dürfen unseren technischen Fußball nicht verlassen“, sorgte sich TuS-Ehrenpräsident Werner Schemmer in der Halbzeit. Kassenwart Rolf Brüggemann war sich hingegen trotz des hektischen Auftritts sicher: „Wir gewinnen das noch, 1:0 oder 2:0!“. Er sollte mal wieder recht behalten. In der zweiten Hälfte kam der TuS besser über die Flügel, wurde gegen die konditionell abbauenden Coesfelder von den Fans immer wieder nach vorne getrieben. Nachdem Schüsse von Mustafa Dana und Tim Abendroth das Ziel verfehlte, war es in der 71. Minute dann soweit.

Ole Töpfer fasste sich aus 20 Metern halblinks ein Herz, sein strammer Schuss nicht unhaltbar - aber drin. Riesenjubel bei den Halternern, die danach nichts mehr zuließen und erst spät den Sack zumachten. Für die Entscheidung sorgte ein fragwürdiger Elfmeterpfiff der ansonsten guten Schiedsrichterin Kathrin Heimann. Ob es ein Foul war und wenn ja, war es nicht außerhalb? Mustafa Dana war es egal - der Schuss zum 2:0 saß irgendwie und damit war es endgültig: Westfalenliga!   

Bautz - Göcke, Große-Puppendahl, Andrick, Dana, Becker (90. König), Damnitz, Kreuz (57. Seel), Herold, Töpfer (87. Kullick), T. Abendroth

0:1 Ole Töpfer (71.), 0:2 Mustafa Dana (89./Foulelfmeter) 

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