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Thran und Döbber laufen in Erfurt

Läufer ziehen gemischtes Fazit nach Deutscher Mesiterschaft

Nicht jeder der Beiden kehrt zufrieden aus Erfurt nach Haltern zurück.

Haltern/Sythen

von Christopher Kremer

, 05.03.2018
Thran und Döbber laufen in Erfurt

Hermann Döbber blieb in Erfurt am Samstag hinter seinen eigenen Erwartungen zurück: Über die 60 Meter wurde er vierter. © Ralf Görlitz

Die heimischen Läufer Hermann Döbber (M80/TuS Sythen) und Hans-Jürgen Thran (M70/Spiridon Haltern) kehren mit gemischten Gefühlen von den Deutschen Meisterschaften der Senioren in der Halle am Wochenende aus Erfurt zurück. Während Thran mit einem seiner Läufe zufrieden war, blieb Döbber hinter seinen Erwartungen zurück. Knieprobleme bremsten ihn nicht nur in Erfurt, sondern auch in der Vorbereitung auf seinen Lauf über 60 Meter. „Aber das soll keine Ausrede sein“, sagte Döbber, „das war ein schlechter Lauf von mir.“

Nach 9,78 Sekunden lief Döbber nach 60 Metern als Vierter über die Ziellinie, ein Hundertstel hinter Hans-Joachim Lange aus Hamburg. „Seit 22 Jahren laufen wir gegeneinander“, erklärte Döbber, der gerne vor Lange ins Ziel gelaufen wäre. Vor zwei Jahren sicherte er sich auf diesem Turnier den Deutschen Meistertitel, im vergangenen Jahr wurde er zweiter. „Gerne wäre ich am Samstag dritter geworden“, gibt Döbber zu.

Bekannte Gesichter

Der Sythener wird in der Bestenliste des vergangenen Jahres mit 9,54 Sekunden als zweitbester M80-Läufer über die 60 Meter geführt, diese Zeit erreichte er am Samstag nicht. Trotzdem sei es ein schönes Wochenende gewesen. „Es ist immer nett, die vielen bekannten Gesichter zu treffen“, sagt er. Darunter war auch der Halterner Hans-Jürgen Thran.

Zwei Starts standen für den M70-Läufer am Wochenende auf dem Programm: So lief er am Samstag die 800 Meter und am Sonntag die 400 Meter. Doch auch bei ihm verlief die Vorbereitung alles andere als optimal: „Ich bin etwas erkältet. Die zwei Wochen vor dem Turnier konnte ich gar nicht trainieren“, sagte Thran.

Die 800 Meter liefen zu Beginn gut, sogar zu gut. „Die erste Runde lief bombig“, erklärte der Halterner, „doch als ich die Uhr gesehen habe, wusste ich, was los war.“ So war er viel zu schnell unterwegs und musste dem hohen Tempo Tribut zollen. Am Ende wurde er Sechster (3:11.56 Minuten). „Den Platz konnte ich zum Ende des Rennens nur noch verwalten“, erklärt er.

Mit dem Lauf über die 400 Meter „bin ich sehr zufrieden“, sagte Thran. Mit seiner Zeit von 78.85 Sekunden sicherte er sich Platz sieben und zeitgleich die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr. Auch Thran wird in der Bestenliste geführt: Über die 800 Meter ist er siebter, über die 400 Meter 25.

Fest im Blick hat er die Turniere im Sommer: Ende Juni steigen in Mönchengladbach die Deutschen Meisterschaften. Dafür startet Thran bald mit Tempotraining. „Zwei Kilo weniger an Gewicht wären schön“, sagt er. Wann Döbber wieder einen Wettkampf bestreitet, wusste er noch nicht. „Vielleicht mache ich auch erstmal Pause“, sagte er.

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