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Team hat den Klassenerhalt in der eigenen Hand

Deutens Chancen sind gestiegen

In der Regionalliga West bleibt es bis zum letzten Spieltag spannend. Die Ausgangslage für Deuten hat sich am Wochenende verbessert.

Deuten

von Von Jan-Henning Janowitz

, 18.06.2018
Team hat den Klassenerhalt in der eigenen Hand

Pauline Hirt und die Deutenerinnen haben einen wichtigen 7:2-Erfolg in Köln eingefahren. Foto: Krimpmann

In der Tennis-Regionalliga-West der Damen ist die Spannung vor den letzten beiden Spieltagen groß. Bis auf den TC BW Halle, der mit vier Siegen derzeit an der Tabellenspitze thront, kann sich noch kein Team sicher sein, am Ende über dem Strich zu stehen. Trotzdem sind die Chancen auf den Klassenerhalt für den TC Deuten in Deutschlands dritter Liga seit Sonntag deutlich gestiegen.

Dafür verantwortlich war nicht nur der 7:2-Erfolg beim Kölner THC Stadion RW, sondern auch die Entwicklung in der ersten und zweiten Bundesliga. Aus der eingleisigen ersten Bundesliga wird der Club an der Alster aus Hamburg in die zweite Bundesliga Nord absteigen. Da der TC Bredeney aus Essen wohl sein Aufstiegsrecht wahrnehmen wird und aus der zweite Bundesliga Nord in die eingleisige Eliteklasse aufsteigt, gibt es im nördlichen Unterhaus keine Verschiebungen.

Hohe Kosten

Sehr gut für Deuten war, dass sowohl Union Münster als auch Bayer Leverkusen den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga Nord geschaffen haben und es somit keinen Absteiger in die Regionalliga West geben wird. „Wenn am Ende der Saison der Meister aus der Regionalliga West sein Recht wahrnimmt, wird es durch die geplante Aufstockung der Liga von sieben auf acht Teams nur einen Absteiger geben. Dann würde der vorletzte Tabellenplatz reichen“, sagt Deutens Mannschaftsführerin Vanessa Heute. Allerdings gilt es keineswegs als ausgemachte Sache, dass der Meister der Regionalliga West auch aufsteigen möchte. Die Kosten in der zweiten Bundesliga sind alleine durch die weiten Anreisen mit Übernachtungen und die deutlich höheren Schiedsrichtergebühren um einen fünfstelligen Betrag höher als in der Regionalliga. Von möglichen Verstärkungen, um die Konkurrenzfähigkeit zu gewährleisten, ganz zu schweigen.

Heute sieht den Spekulationen gelassen entgegen, denn Deuten hat es am 1. Juli in eigener Hand. Auf der Tennisanlage an der Birkenallee steigt dann ein echtes Abstiegsendspiel gegen den TC GW Aachen, der in der Regel mit vier bis fünf ausländischen Profispielerinnen aus dem Drei-Länder-Eck antritt. Und selbst bei einer knappen Niederlage könnte Deuten am Ende noch in der Liga bleiben, wenn das Team aus dem Dorstener Norden ein knappes Ergebnis erzielt. Die Spannung vor dem Ligafinale könnte größer kaum sein.