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Tänzer und Formationen präsentieren sich

TSZ Wulfen lädt zur Generalprobe

Am Sonntag präsentieren die Solo-, die Duo-Tänzer und auch die Formationen ihre Choreografien für die kommende Saison in der Petrinumhalle. Traditionell wird es voll, die Aufregung steigt.

Wulfen/Dorsten

von Christopher Kremer

, 14.02.2018
Tänzer und Formationen präsentieren sich

Am Sonntag steht die Formation Emosie mit ihrer neuen Choreografie zum ersten Mal vor Publikum auf der Tanzfläche. Im vergangenen Jahr stieg die Formation als Meister der Verbandsliga in die Oberliga auf. Foto: Lücke (A)

Für einige Formationen ist es allerdings keine wirkliche Generalprobe. „Drei Formationen sind bereits am Samstag in Hamm auf einem Turnier“, sagt TSZ-Vorsitzender Helmut Winkler, „das ließ sich leider nicht ändern.“

Für die restlichen Tänzerinnen ist es der erste Auftritt vor Publikum mit den neuen Choreografien. „Und es wird brechend voll“, sagt Winkler, der 400 bis 500 Zuschauer in der Petrinumhalle (Im Werth 17, Dorsten) erwartet. Start ist um 14 Uhr, der Eintritt ist frei.

Erstmalig präsentierten die Wulfener die Tänze und Formationen im Jahr 1992 dem Publikum vor dem ersten Wettkampf. „Die Jahre zuvor war das ein Geheimnis“, sagt Winkler. Doch seitdem habe sich der Sport „enorm entwickelt.“ Der Mitgliederzuwachs sei groß, Jazz- und Modern Dance würde immer mehr nachgefragt. Waren bei der ersten Präsentation vor rund 26 Jahren nur knapp zehn Zuschauer da, „ist es heute ein richtiges Event“, sagt Winkler.

Aufsteiger in der Oberliga

Unter den 82 Tänzerinnen, die in der Petrinumhalle auf der Tanzfläche stehen werden, ist am Sonntag auch die Formation „Emosie“, die zusammen mit „maju“ in der Oberliga West II als Aufsteiger starten wird. Das erste Turnier steigt zwar erst am 3. März (Samstag) in Dorsten, nervös sind die Tänzerinnen vor der Generalprobe trotzdem. „Wenn Familien und Freunde da sind, dann ist das auch noch mal etwas ganz anderes“, sagt Julia Tenhagen, Trainerin der Formation Emosie. Mit ihren 13 Tänzerinnen arbeitet sie seit August an der Choreografie zum Titel Consumed von The Haxan Cloak. Zwei Mal die Woche trainiert das Team seitdem zwei bis drei Stunden pro Einheit.

„Langweilig wird es aber nicht“, sagt Tenhagen. So würde es einige Zeit dauern, bis dass die Choreografie stehen würde. „Die wird dann auch während des Trainings noch mal verändert“, erklärt die Trainerin. Rund drei Minuten ist sie nun lang, ob alles funktioniert, sehen die Zuschauer am Sonntag. Ein bisschen Zeit zur Anpassung bleibt der Trainerin dann twar noch, „aber in den zwei Wochen bis zum ersten Turnier geht es nur um Kleinigkeiten, die optimiert werden können“, sagte Tenhagen, „in der Saison zeigt sich dann, ob sich die ganze Arbeit ausgezahlt hat.“ Wie weit es im ersten Oberliga-Jahr für das Team in der Tabelle nach oben gehen kann, konnte Tenhagen noch nicht einschätzen.

„Alles super“

„Mindestens wollen wir die Liga halten“, sagt sie, „gerne darf es auch eine gute Platzierung sein.“ Ein Vorteil, dass trotz des jungen Alters – die Tänzerinnen sind zwischen 13 und 20 Jahren alt – „alle viel Erfahrung besitzen“, sagt Tenhagen. Zwei Mal führt Emosie am Sonntag den Tanz auf, damit alle 13 Tänzerinnen zum Einsatz kommen.

Beurteilt am Sonntag nur das Publikum die Leistung, werden Anfang März die Punktrichter ihr erstes Urteil fällen. Sorgen macht sich Tenhagen aber nicht, „im Training hat alles sehr gut geklappt“, sagt sie, „alles super“.