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Rudern

Starker Start ins Olympia-Jahr

DORSTEN Dass Dorsten in der nationalen Ruderszene wieder eine Rolle spielt, belegt alleine die Zahl der gemeldeten Sportler beim ersten Kräftemessen der Olympia-Saison auf dem Dortmund-Ems-Kanal am Wochenende: Gleich acht Athleten aus der Hansestadt waren gemeldet.

Starker Start ins Olympia-Jahr

Jason Osborne gewann die 6000m-Langstrecke im Einer mit zwei Sekunden vor Max Röger.

Die gesamte Nationalmannschaft fand sich am Dortmunder Ruderleistungszentrum ein, um sich unter den Augen der Bundestrainer für die Auswahltrainingslager des DRV zu empfehlen. Hierzu absolvierten sie am Samstag einen 2000m-Test auf dem Ruderergometer und am Sonntag im Kleinboot die 6000m-Langstrecke.

Die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien haben Jason Osborne und Charlotte Reinhardt im Blick. Jason überzeugte mit einer persönlichen Bestzeit (06:05) auf dem Ergometer und musste dort lediglich Konkurrent Max Röger den Vortritt lassen. Auf dem Wasser drehte der Wulfener, der für den Mainzer RV im Leichtgewichts-Einer an den Start ging, den Spieß um und gewann die Langstrecke mit zwei Sekunden vor Röger.

Reinhardt muss passen

Charlotte Reinhardt konnte wegen einer Erkältung nicht an den Start gehen. Dennoch reist die 22 Jahre alte Medizinstudentin ins das Verbandstrainingslager nach Sevilla, in dem sich der deutsche Frauenachter auf die Olympia-Qualifikation im Mai vorbereitet.

Bei den Leichtgewichts-Skullern war Cedric Kulbach am Start. Der Vierte der U23-WM aus dem Leichtgewichts-Doppelvierer startet nun für den Karlsruher RV Wiking und belegte einen sehr starken siebten Platz. Für die U23-Ruderer des RV Dorsten ging es ebenfalls um eine Empfehlung für die Stützpunkttrainingslager im Winter. Im Zweier ohne Steuermann verbesserten Benedikt Müller und Christopher Reinhardt ihre Werte auf dem Ruderergometer gleich um einige Sekunden. Auf dem Wasser reichte zwar nur zu Mittelfeldplatzierungen, in der U23-Wertung belegten beide aber Plätze in den Top Ten.

Neue Bestzeit

Erstmals im U23-Bereich ging Carolin Doerfler im Frauen-Einer an den Start. Nach dem Gewinn der U19-Weltmeisterschaft im Frauenachter im August lebt die 18-jährige Studentin nun in Dortmund und trainiert am Bundesleistungszentrum. Obwohl sie seit einem Jahr keinen Ergometertest mehr gefahren war, verbesserte sie ihre starke Bestzeit erneut um zwei Sekunden. Auf dem Wasser ging sie dann im Einer, eine für sie noch ungewohnte Bootsklasse, an den Start und zeigte auch hier eine ansprechende Leistung.

Vor einem Übergangsjahr stehen Timo Piontek (Koblenzer RV) und Lukas Müller (RV Dorsten). Sie gehen seit dieser Saison in der höchsten Altersklasse (U23) an den Start. In Dortmund reichte es bei beiden nur zu Platzierungen im Mittelfeld. Dennoch stecken beide nicht auf. Sie wollen sich im nacholympischen Jahr 2017 wieder für internationale Aufgaben anbieten.

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