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Sieg mit Startplatz 13 - Jürgen Babel ist der Beste

SCHWERTE Ausverkauft! Mehr als die 72, die kamen, konnten bei den Stadtmeisterschaften des Skatsportvereins "Herz Sieben" nicht mitspielen. So war richtig was los an den Tischen in der Vereinsgaststätte des VfL.

Sieg mit Startplatz 13 - Jürgen Babel ist der Beste

Unser Fotograf durfte beim Skatsportverein "Herz Sieben" einmal über die Schultern in die Karten der Spieler spicken.

72 Skat-Freunde waren bei den spannenden Titelkämpfen dabei, die diesmal erstmals um die Konkurrenz der Hobbymeisterschaften erweitert wurden. Wer an dieser Konkurrenz teilnehmen wollte, musste Schwerter Bürger sein und weder dem Deutschen Skatverband noch dem internationalen Verband ISPA angehören.

Schon der erste Durchgang lief für die Schwerter Asse nicht sonderlich gut. Vorjahresmeister Klaus Philipp und "Vize" Gerd Kolk kamen über einen Mittelfeldplatz nicht hinaus - andere spielten die Musik. Peter Welch aus Haßlinghausen zum Beispiel, der 1846 Punkte vorlegte; gefolgt von Herz-Sieben-Neuzugang Wolfgang Volke (1591) und dem Dortmunder Josef Finster (1574).

Späterer Stadtmeister hatte Startplatz 13

Der spätere Stadtmeister, Jürgen Babel, der seit Beginn des Jahres in der Schwerter Oberliga-Mannschaft spielt und jetzt auch das Bundesliga-Team verstärkt, startete mit Platz 13 - eine gute Ausgangsposition, wie sich später herausstellen sollte.

Bei den Damen zeichnete sich schnell ein Zweikampf zwischen Titelverteidigerin Melitta Pflichtenhöfer (Haßlinghausen) und der Wittenerin Christa Climkeit ab.

Weil das Vorderfeld konstant gut spielte, brachte bereits der zweite Durchgang eine Vorentscheidung. Volke setzte sich nun an die Spitze und lag vor Finster sowie Wolfgang Jilli (Iserlohn) und Werner Busse (Münster). Philipp und Kolk konnten sich nicht verbessern und waren schon im Rennen um die Titelvergabe ausgeschieden - wie auch die anderen Aktiven von "Herz Sieben".

Die abschließende dritte Serie gewann zwar der Iserlohner Wolfram Graf vor Rafael Bernardinello, aber die Spitze punktete fleißig mit - allen voran Jürgen Babel, der sich mit zusätzlichen 1318 Zählern auf 3913 Punkte verbesserte und damit nicht mehr einzuholen war. Babels Titelgewinn ist beileibe kein Zufall, stand er doch schon in den letzten beiden Jahren jeweils als Dritter auf dem Siegertreppchen. Hinter ihm landeten Finster (3831), Volke (3764) und Busse (3745) auf den Plätzen.

Beachtlicher Endspurt - aber doch 84 Punkte Rückstand

Bei den Damen konnte auch ein beachtlicher Endspurt der Titelverteidigerin Pflichtenhöfer den Sieg von Christa Climkeit nicht mehr gefährden, die am Ende 84 Punkte Vorsprung hatte.

Bei den Hobbyspielern kam es zu einem äußerst knappen Einlauf: Wolfgang Rudolph durfte sich am Ende mit 2298 Punkten über den Siegerpokal und 50 Euro Prämie freuen. Er gewann vor Friedrich Koch (Schwerte-Ost) und Willi Weber (Ergste), die es auf jeweils 2230 Punkte brachten.

Vierte wurde Babette Wilkes mit 2204 Zählern, die sich damit im "Heimspiel" unter anderem gegen die VfL-"Strategen" Gottfried Arlt und Harald Pagel durchsetzte.

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