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Sieben starke Minuten sind zu wenig

Wulfen Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen haben mit einer mehr als ärgerlichen 85:87 (42:47)-Heimniederlage gegen die NVV Lions aus Mönchengladbach die Hinrunde beendet. Damit bleibt der BSV in unteren Tabellenregionen stecken.

18.11.2007

Sieben starke Minuten sind zu wenig

<p>Jan Letailleurs artistische Einlage blieb erfolglos. Sado</p>

1. Regionalliga Herren

BSV Wulfen - NVV Lions

85:87 (42:47)

15:14 führte der BSV in der 8. Minute durch einen Korb von Sebastian Kleina - das war die einzige Wulfener Führung im gesamten Spiel. Mönchengladbach gewann die ersten drei Viertel (23:20, 24:22 und 26:18). Nach drei Minuten im letzten Viertel war der BSV bei einem 62:80-Rückstand sogar schon kilometerweit von einem Heimsieg entfernt.

Dann allerdings ging ein Ruck durch die Mannschaft. Endlich kämpfte das Team von Rob Stearns mit einer Leidenschaft, die sich über 500 Zuschauer auch schon in den ersten drei Vierteln gewünscht hätten. Unter dem Jubel der Fans und angeführt von Kapitän Philipp Lensing verkürzte der Gastgeber auf 71:80 (34.), dann sogar auf 78:84 (36.). Die Tribüne kochte, auch auf dem Feld brodelte es.

Als die Lions dann auch noch Nerven an der Freiwurflinie zeigten (nur einer von vier Freiwürfen saß), hatte Wulfen sogar noch den Sieg in der Hand. Robert Franklin glich in der letzten Minute aus, Wulfen hatte erneut Ballbesitz, um in Führung zu gehen. Doch trotz einiger Offensivrebounds glückte das nicht, acht Sekunden vor dem Ende brachte Max Dohmen mit einem Fastbreak die Lions in Front.

BSV-Coach Rob Stearns nahm sofort eine Auszeit, um den letzten Wulfener Angriff an der Mittellinie beginnen zu können. Doch die Sekunden verstrichen, weil kein geordneter Angriff mehr zustande kam. Der Verzweiflungsdreier von Robert Franklin verfehlte deutlich das Ziel.

Deutliche Schwächen

Gegen biedere Gäste, bei denen der BSV den Amerikaner Shove nur selten in den Griff bekam, verschenkte das Stearns-Team wichtige Heimpunkte. Mönchengladbach hatte bislang nur gegen Teams gewonnen, die unten in der Tabelle stehen. Dazu muss sich der BSV Wulfen seit Samstag auch zählen. Denn so sehr die Wulfener 18-Punkte-Aufholjagd in den letzten sieben Minuten die Fans von den Sitzen riss - die Schwächen der ersten 30 Minuten waren offensichtlich.

Statistik

BSV: Thompson (15/1), Penders, Heidermann, Bakoa (2), Letailleur, Scherkamp (5/1), Kleina (6), McSwine (16/1), Franklin (17), Lensing (13), Stagneth (11/1), Bregulla.

Sieben starke Minuten sind zu wenig

<p>Bastian Scherkamp streckt sich unterm Neuwerker Korb. Am Ende war das Wulfener Aufbäumen aber vergebens. Sadowski</p>

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