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Halterner beim dritten Weltcuprennen in Tschechien

Schulte-Lünzum am Anfang zu verkrampft

Haltern Gerne wäre Halterns Mountainbikefahrer Markus Schulte-Lünzum beim dritten Weltcuprennen in Tschechien unter die Top 20 gefahren. Doch in der ersten Rennhälfte lief es für den 26-Jährigen nicht ganz so rund.

Schulte-Lünzum am Anfang zu verkrampft

Markus Schulte-Lünzum (l.) fuhr in der zweiten Hälfte des Rennens die drittschnellste Rennrunde. Foto: Sebastian Sternemann

Im Vorfeld hatte sich Halterns Mountainbikefahrer Markus Schulte-Lünzum (Team Focus XC) eine etwas bessere Platzierung erhofft. Am Sonntag kam er beim dritten Rennen des MTB-Weltcups als 35. über die Ziellinie gefahren. „Ich hatte gehofft, meine Form reicht für mehr. Aber an diesem Tag war nicht mehr drin“, erklärt der Halterner.

Am Montag war Schulte-Lünzum wieder zurück in Haltern. Mit Verspätung landete er kurz vor zwölf in Düsseldorf. „Um halb zwei war ich dann zuhause“, sagt er. Hinter ihm lag dann ein Rennen mit zwei verschiedenen Hälften.

Seine Tagesverfassung war am Sonntag nicht die Beste. So seien seine Beine nicht so gut gewesen, auch mit der Strecke sei er an den Trainingstagen besser zurechtgekommen – zumindest in der ersten Hälfte des Rennens.

„Der Start war in Ordnung“, sagt er. Kurz danach wurde er allerdings in den Graben gedrängt und verlor dadurch 15 bis 20 Plätze. „Danach habe ich es mit ein bisschen Gewalt versucht“, sagt der Halterner. Langsam konnte er sich dadurch wieder nach vorne kämpfen. Doch dann fiel ihm die Kette vom Reifen. Das habe zwar nur zehn Sekunden gedauert, „doch es hat mir gezeigt, mit der Brechstange kommst du heute nicht weiter“, sagt er.

Drittbeste Rundenzeit

Eine halbe Runde sei er dann am Hinterreifen eines Vordermanns gefahren, „dann lief es deutlich besser“, erklärt der Halterner. Auch die Rundenzeiten wurden besser: So fuhr der 26-Jährige die drittbeste Rundenzeit des Tages. Weiter nach vorne als Rang 35 ging es dann aber nicht mehr. „Ich kann und muss mit der Platzierung zufrieden sein“, sagt er, „am Anfang war ich zu verkrampft.“

Sein Teamkollege Florian Vogel fuhr auf Rang sieben. „Das ist genau das, was er kann“, sagt Schulte-Lünzum über den amtierenden Europameister.

Nun steht ein freies Wochenende für den Halterner auf dem Programm. „Diese Woche sehe ich Radfahren als Hobby“, sagt der 26-jährige Halterner. Am 10. Juni (Sonntag) wartet dann ein Corss-Country-Rennen vor der Haustür. Dann startet Schulte-Lünzum beim Ruhrbike-Festival in Wetter. Erneut gegen internationale Konkurrenz.

www.ruhrbike-festival.de

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