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SVS rechnet NRW-Liga durch

04.11.2007

Schermbeck In der Fußball-Oberliga ist nicht einmal Halbzeit und dennoch macht man sich beim SV Schermbeck schon kräftig Gedanken, wie es in der kommenden Saison weitergehen soll. Es kursierte gar schon das Gerücht, dass die jetzige Saison ohne den SVS enden sollte.

"Daran ist aber auch nicht ein Fünkchen Wahrheit", verwies der Vorsitzende Johannes Brilo diese Spekulationen ins Reich der Fantasie. Allerdings werden jetzt schon in der Volksbank-Arena die Bleistifte zu ersten Kalkulationen gespitzt. Denn die NRW-Liga, für die sich der SV Schermbeck gerne qualifizieren würde, ist keine billige Angelegenheit. Die Fahrtkosten würden sich erheblich erhöhen, meint Brilo: "Auch wenn wir ziemlich zentral liegen, kommen da einige Kilometer auf uns zu." Da auch die Fernsehgelder entfallen werden, die nur bis zur Regionalliga gezahlt werden, könnte die NRW-Liga ein gewagtes Unternehmen werden. Mit einem geschätzten Etat von 180 000 Euro ist der SVS schon in der Oberliga kein Krösus. Brilo will kein Risiko eingehen: "Selbst wenn wir die sportliche Qualifikation schaffen, wird erst gerechnet. Wenn es dann nicht passt, werden wir auf einen Start verzichten." Sollte die Mannschaft in die Verbandsliga absteigen, ist die Marschroute auch klar: "Wir werden auf keinen Fall die gleichen Anstrengungen für einen Aufstieg unternehmen, wie im letzten Jahr."

Das liegt daran, dass die Entwicklung im Jugendbereich nicht so schnell vorangehe und kaum Talente für die erste Mannschaft in Sicht seien. Selbst im derzeitigen Reservekader sind kaum SVS-Nachwuchsspieler am Ball. Den Kader für die NRW-Liga aufzurüsten wäre sicher eine teure Angelegenheit. weih

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