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SVS gibt sich keine Blöße

Handball

Mission erfüllt, Gesicht gewahrt. Die Herren des SV Schermbeck haben sich im ersten Duell mit einem der Abstiegskandidaten der Verbandsliga keine Blöße gegeben und bei der DJK Adler Bottrop einen 25:24-Erfolg eingefahren.

SCHERMBECK

von Von Andreas Leistner

, 01.05.2011

Das knappe Endergebnis täuscht über den Spielverlauf ein wenig hinweg. Die Schermbecker kontrollierten im Grunde über die gesamte Spielzeit das Geschehen. In der ersten Halbzeit führten die Gäste bereits mit 11:7, ehe Bottrop bis zum Seitenwechsel noch auf 12:14 verkürzen konnte. Auch im zweiten Durchgang blieben die Schermbecker die Spiel bestimmende Mannschaft und bauten ihren Vorsprung wieder aus. 20:16 und 23:19 hieß es für die Schützlinge von Burkhard Bell, die einem sicheren Sieg entgegen steuerten. Dass Bottrop überhaupt im Spiel blieb, verdankte es der Regelauslegung der Schiedsrichter, die die Schermbecker Deckungsarbeit recht kritisch beurteilten. Zwölf Mal entschieden sie auf Siebenmeter für die Gastgeber. Zwei Strafwürfe konnte Niklas Bell parieren, doch zehn Mal schlug es im Schermbecker Tor auf diese Weise ein. Kurz vor Spielende erfuhren die Bottroper dann, dass Konkurrent Moers im Abstiegskampf einen Sieg gegen Treudeutsch Lank vorgelegt hatte. Die Gastgeber standen also unter Erfolgsdruck und gingen in der Schlussphase zu einer offenen Manndeckung über. „Das war ein bisschen Harakiri“, stellte SVS-Coach Bell fest. Allerdings hatte sein Team mit der unorthodoxen Spielweise des Gegners dann doch noch einige Probleme. In Gefahr geriet der Schermbecker Sieg allerdings nicht. Der Bottroper Anschlusstreffer zum 24:25 fiel praktisch mit der Schlusssirene.

Burkhard Bell war anschließend nicht nur mit dem Ergebnis, sondern auch mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Nach dreiwöchiger Pause konnte man nicht erwarten, dass alles optimal laufen würde. Die kleinen Holprigkeiten darf man deshalb nicht überschätzen. Es lag heute alles im Bereich der Normalität.“

N. Bell, Busjan; C. Seibel, S. Seibel (1), Kuhn, Robert (3/1), Weber, Kreilkamp (4/2), Hinz (3), F. Bell (6/1), Felisiak (3), 

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