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Rot-Weiß Dorsten kommt unter die ETuS-Räder

Fußball

In den A-Kreisligen mit Dorstener, Schermbecker und Raesfelder Beteiligung sind die Entscheidungen längst gefallen. Entsprechend fiel auch so manches ergebnis aus.

DORSTEN

von Von Helmut Brumberg und Sascha Schroer

, 22.05.2011
Rot-Weiß Dorsten kommt unter die ETuS-Räder

So kann man's auch mal versuchen. Der Raesfelder Akteur hat seinen Rhader gegenspieler auf jeden Fall aus dem Tritt gebracht.

Fahrlässig gingen die Gahlener in der ersten Halbzeit mit ihren erspielten Chancen um. Sie beherrschten ihren Gegner BW Wulfen nach allen Regeln der Kunst und hätten eine deutliche Führung heraussschießen müssen. Auch ohne den verletzten Torhüter Wahlers, der von Alex Wirtz aus der 2. Mannschaft hervorragend vertreten wurde, gab die Truppe von Jürgen Klatt deutlich den Ton an. Jens Wischerhoff traf zum 1:0 (21.) nach dem Vorarbeit von Manuel Lindner. Christian Maas (27.) erhöhte den Vorsprung nach Vorarbeit von Wischerhoff. Durch ein Eigentor von Thomas Eifert kamen die Wulfener zum 2:1 (45.). Schon im Gegenzug stellte Wischerhoff nach Vorlage von Sebastian Steinkamp das 3:1 her. Wischerhoff und Steinkamp ließen in diesem Durchgang noch einige Hochkaräter aus. Nach dem 4:1 von Steinkamp (53.) schalteten die Gastgeber einen Gang zurück. Diesen Treffer hatten Robert Rademacher und Wischerhoff schön vorbereitet. Erst danach kamen auch die Gäste besser ins Spiel. Ihnen gelang nach einem Foul an Axel Richter durch Arek Knura (58.) das 4;2. Axel Richter konnte noch auf 4:3 verkürzen (72.). Zu mehr reichte es für Wulfen aber nicht.

Erneut konnte der FC Rhade nicht überzeugen. Gegen den TSV Raesfeld leisteten sich die Gastgeber eine schwache Leistung in der ersten Halbzeit. Diese Situation nutzten die Gäste, um in Führung zu gehen. Durch Tobias Schollmeyer fiel das 0:1 (23.). Matthias Wissen erhöhte auf 0:2 (28.), wozu ihm Maik Redmann die Vorlage lieferte. Nach einer lauten Kabinenpredigt von Rhades Trainer Martin Trockel wurden übernahmen die Rhader dann das Kommando. Matthias Alscher verkürzte zum 1:2 (53.). Dann scheiterte Patrick Janert mit einem Kopfball am Pfosten. Der eingewechselte Stefan Neerfeld sorgte für viel Druck. Nach einem Foul an Fabian Harke verwandelte Neerfeld den fälligen Elfmeter (61.) zum 2:2. Danach hätten die Platzherren das Spiel noch gewinnen können. Dazu boten sich Stefan Neerfeld und Matthias Gördes noch gute Gelegenheiten.

Die ersatzgeschwächten Gäste hatten in der ersten Halbzeit starke Szenen. Sie verpassten nach einem Fehler von Schlussmann Tobias Prevorsek eine frühe Führung. Prevorsek machte seinen Fehler später wieder gut. Beim SV Lembeck lief zunächst nicht viel zusammen. Nach einem Rekener Pfostenschuss in der 75. Minute wachten die Gastgeber endlich auf. Sie benötigten allerdings ein Eigentor eines Klein Rekener Verteidigers (81.), um das Spiel für sich zu entscheiden. Erst danach vergaben Simon Borgmann und André Kreienkamp weitere gute Chancen für einen höheren Sieg. Verabschiedet wurde übrigens Kapitän Björn Neumann in diesem Spiel, der künftig Co-Trainer beim SV wird.

Mit einem Kantersieg schossen sich die Heidener endgültig aus der Gefahrenzone. Erle bot eine „unterirdische“ Leistung, über die Trainer Robert Glombik mächtig verärgert war. Die Torfolge: 28., 35., 60. 2:1 durch Philipp Krauss, 43., 57., 59., 70. Der junge Torhüter Markus Gellings war sehr nervös und an einigen Treffern nicht unbeteiligt.

Der knappe Sieg über den SV Schermbeck II kann für den SV Burlo die Rettung bedeuten. Die Schermbecker hatten sich so viel vorgenommen, kamen aber nicht richtig in Schwung. So mussten sie in eine knappe Niederlage einwilligen, über deren Grund nichts zu erfahren war

Der FC zeigte wie in den letzten Spielen keine Einstellung und verlor nach Toren in der 12., 25., 45., 64., 70. und 80. Minute verdient mit 0:6. Leo Sadlocha sah zudem noch eine gelb rote Karte. Damit war der Sonntagabend für Trainer Frank Schiel gelaufen: „Da war wieder nichts für uns drin. Null Einstellung, Fehler hinten, ein Schiedsrichter, der zwei Treffer gab, die keine waren, so lautet das Fazit.“

Die Hardter waren über die gesamte Spielzeit optisch überlegen, vermochten aber vor dem gegnerischen Tor kaum einmal Gefahr zu versprühen. In der 10. Minute verlor die Beckmann-Elf den Ball dann unnötig in der Vorwärtsbewegung und wurde dafür prompt mit dem 0:1 bestraft. Die beste Hardter Chance der ersten Halbzeit hatte Niklas Scheuch (35.), der jedoch frei vor dem Tor am Polsumer Keeper scheiterte. Auch in der zweiten Hälfte spielten die Hardter an und für sich ordentlich, doch fehlten Trainer Thorsten Beckmann hier und da die entscheidenden Prozentpünktchen an Leidenschaft und Einsatzwille, um aus der vorhandenen Feldüberlegenheit Kapital zu schlagen. In der 60. Minute dann wieder ein vertendelter Ball im Mittelfeld und schon hieß es nach dem sich anschließenden Konter 0:2 aus Dorstener Sicht. Volkan Gülcan hatte in der 80. Minute die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch er scheiterte bei seinem an Niklas Scheuch verursachten Foulelfmeter.

Gegen die Marler, die sich trotz der Vereinsfusion nicht als Absteiger verabschieden wollten und dementsprechend druckvoll begannen, zeigte Hervest ein gutes Spiel. Kai Eggers brachte das Team von Trainer Thomas Lange in der 19. Minute mit 1:0 in Führung. Zuvor hatte Marl jedoch schon ein Tor erzielt, das der Schiedsrichter jedoch nicht wertete, da er den Ball nicht vollständig hinter der Torlinie sah. Nach dem Wechsel erhöhte Kai Cipa dann sogar auf 2:0 (47.), so dass alles nach einem Auswärtssieg der Kicker vom Ellerbruch roch. Doch nach einem berechtigten Foulelfmeter kam die Spvgg. wieder auf 1:2 heran (73.). Als dann der Hervester Michael Pröpper nach wiederholtem Foulspiel mit einer gelb roten Karte bedacht wurde, wurde es für die Hervester in Unterzahl noch einmal eng. Marl kam dann auch in der 81. Minute zum 2:2 Ausgleich, aber zumindest einen Zähler behielten die Grün-Schwarzen in der Tasche.

In den ersten Minuten überrannte der TSV die Holsterhausener, die wohl geistig wie körperlich noch gar nicht richtig auf dem Spielfeld angekommen waren. In der 5. Minute erzielten die Marler die Führung, um diese in der 8. Minute per Foulelfmeter auszubauen. Erst jetzt fand die Mannschaft von Trainer Jörg Florin den roten Faden des Spiels und fing an gut zu kombinieren. Es fehlte nur an Abschlüssen, bis Henry Florin auf 1:2 verkürzte (38.). Unglücklich fiel mit dem Halbzeitpfiff dann aber das 1:3 (45.). Nach dem Wechsel spielte der BVH weiter einen sehenswerten Ball, wurde aber noch zweimal (78., 84.) ausgekontert und verlor damit am Ende um zwei Tore zu hoch mit 1:5.   .