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Fußball

Rhade unterliegt im Kreispokal-Finale nur knapp

Rhade Gegen den klassenhöheren FFC Recklinghausen musste sich der SSV Rhade geschlagen geben. SSV-Trainer Dirk Bessler war dennoch stolz auf seine Elf.

Rhade unterliegt im Kreispokal-Finale nur knapp

Maria Dörken (l.) unterlag mit dem SSV Rhade dem Westfalenliga-Spitzenreiter FFC Recklinghausen im Kreispokal Finale nur knapp. Foto: Lücke

Im Finale des Kreispokals unterlagen die Landesliga-Fußballerinnen des SSV Rhade nur knapp. Die 0:2-Niederlage gegen den Tabellenführer der Westfalenliga, den FFC Recklinghausen, war aber verdient. Rhades Trainer Dirk Bessler war trotzdem stolz auf seine Spielerinnen.

Kreispokal Finale

SSV - FFC Recklingh.

0:2 (0:1)

Die Rhaderinnen begannen in einer defensiven Grundordnung. „Wenn wir Angriffspressing gespielt hätten“, sagte SSV-Trainer Dirk Bessler, „wären wir ins offene Messer gerannt.“ Trotzdem bekam seine Elf auch im Abwehrpressing nur schwer Zugriff in den ersten 20 Minuten. Und wenn die Gastgeberinnen mal den Ball gewannen, verloren sie ihn auch schon wieder. „Wir waren zu nervös und unkonzentriert“, analysierte ihr Trainer.

Einen weiteren Grund sah er auch beim Gegner: „Zu respektvoll“ hätte seine Elf gespielt. Es wunderte daher nicht, dass Besiana Recica die Gäste nach 13 Minuten in Führung schoss. Das Tor selber hatte Bessler gar nicht gesehen. „Ich hatte mich weggedreht aufgrund eines unnötigen Ballverlustes zuvor“, erklärte er.

Danach fing sich seine Mannschaft. In einigen Phasen nach dem Gegentor gelang es dem SSV sogar, den Ball gegen den Westfalenligisten in den eigenen Reihen laufen zu lassen. „Da haben wir gemerkt: Es geht ja doch“, sagte Bessler. Diese Phasen gab es jedoch nur selten zu sehen, dafür standen die Gastgeberinnen vor dem eigenen Tor aber sicherer. Und wenn der FFC doch mal durchbrach, war Torhüterin Kerstin Lechtenberg zur Stelle: Mehrmals parierte sie stark. Dabei ist Lechtenberg eigentlich Abwehrspielerin und vertrat die beiden abwesenden Stammtorhüterinnen Alexandra Bollenberg und Jennifer Radüchel. „Was Kerstin heute gehalten hat, war Weltklasse“, lobte Bessler.

Dank der couragierten Abwehrleistung und der Torhüterin war die Partie bis zum Ende offen. In den letzten Minuten gelang es den Rhaderinnen sogar, einige Konter zu setzen. Hätte Rhade diese konsequent zu Ende gespielt, wäre vielleicht noch der Ausgleich gefallen. „Echte Chancen hatten wir nicht, weil wir nicht zwingend genug waren“, gab Bessler zu.

Mit dem Abpfiff traf Recklinghausen durch Elsa Dins zum 2:0 − und zur Entscheidung. Bessler war dennoch stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben dem Tabellenführer der Westfalenliga lange Paroli geboten. Damit können wir zufrieden sein.“

SSV: Lechtenberg; Ehler, Heisterklaus, Emming, Schulte-Bocholt. Dörken (59. Haselhoff), Gosling (87. Ricken), Rekers (87. Peek), Becker, Portius, Schonebeck


Tore:

0:1 Recica (13.), 0:2 Dins (93.)

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