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Raesfelder Türme boten den Metropolen bei der Jugend-DM Paroli

Schach

Berlin, Frankfurt, München, Dresden, Leipzig, Köln-Porz … die Teilnehmerliste bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften im Jugendschach ist Jahr für Jahr gespickt mit Vereinen aus den Großstädten. In der Altersgruppe U12 gehört die SG Turm Raesfeld/Erle zu den wenigen Dorfvereinen, die den Jugendteams aus den Metropolen und der Schach-Bundesliga Paroli bieten können.

RAESFELD/ERLE

05.01.2011
Raesfelder Türme boten den Metropolen bei der Jugend-DM Paroli

David Ridder, Marcel und Hendrik Tünte, Fabian Hoffmann und Klaus Beckmann (v.li.) boten bei der DM den Großstadtvereinen Paroli.

Frühmorgens am 2. Weihnachtstag machten sich die Raesfelder Denksportler auf den Weg zu dem fünftägigen Schachturnier nach Groß Dölln (Brandenburg), in der Nacht auf Silvester kehrten sie nach mehr als 10-stündigen Fahrtzeit erschöpft, aber zufrieden zurück: 7:7 Punkte bedeuteten am Ende Platz 11 unter den 20 besten deutschen U12-er-Teams. Genau genommen unter 19 der besten U12-er-Teams, denn eine Mannschaft hatte die Reise in den Landkreis Uckermark witterungsbedingt gar nicht angetreten.

Bei seiner zweiten Teilnahme hintereinander hatte das Raesfelder Quintett nach Platz 7 im Jahr 2009 auch diesmal einen Platz unter den ersten Zehn anvisiert. Dieses Ziel wurde nur knapp um einen Brettpunkt verpasst. Dennoch zeigten sich die Betreuer Frank Wilger und Manfred Grömping sehr zufrieden, denn immerhin gelang ihren Schützlingen die beste Platzierung unter den vier Teams aus NRW.

Der neunjährige Fabian Hoffmann war der erfolgreichste Raesfelder Punktesammler und zugleich der erfolgreichste Turnierspieler am fünften Brett. Seine aggressive Spielweise beeindruckte sogar den Betreuer des Meisterteams Makkabi Frankfurt, der dem jungen Talent spontan ein Wechsel- angebot unterbreitete. Auch David Ridder faszinierte Beobachter mit seinem imposanten Sieg in der letzten Runde am ersten Brett. Nachdem sein Gegner ein Remis-Angebot ablehnte, leitete David mit einem Springeropfer einen eindrucksvollen Mattangriff ein. Außerdem gehörten zum Raesfelder Schachteam Klaus Beckmann, der am vierten Brett ungeschlagen blieb, sowie die Zwillinge Marcel und Hendrik Tünte, die entscheidende Punkte zum Mannschaftserfolg beitrugen.