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Fußball-Landesliga

Quo vadis – wohin führt der Weg des SC Hennen?

Hennen Der SC Hennen legt in der Landesliga eine rasante Talfahrt in Richtung Abstieg hin. Am Dienstag soll entschieden werden, in welche Richtung es bei den „Zebras“ weitergeht.

Quo vadis – wohin führt der Weg des SC Hennen?

Jubel beim der SSV Hagen, Enttäuschung beim SC Hennen – so sah es am Sonntag aus. Foto: Bernd Paulitschke

Noch sind neun Spieltage zu gehen in der Landesliga 2, doch die rasante Talfahrt des SC Hennen ist wohl nicht mehr zu stoppen. Die siebte Landesliga-Saison scheint die vorerst letzte zu sein. Die „Zebras“ sind Tabellenschlusslicht und haben nach der 1:4-Niederlage gegen den SSV Hagen am Sonntag acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Von den nächsten fünf Gegnern stehen vier unter den ersten Fünf der Tabelle. Hinzu kommt das Derby gegen Dröschede.

Der SC Hennen steht vor einem Scherbenhaufen. Wie konnte es dazu kommen? Nach dem Trainerwechsel im Oktober hatten die „Zebras“ noch zu einer Aufholjagd angesetzt, holten sieben Punkte in den letzten drei Spielen. Ende Februar folgte der 2:0-Sieg in Hüsten, mit dem Hennen die Abstiegsplätze verließ und einen Sprung auf Platz elf machte. Der Vorstand verlängerte mit dem Trainerduo Marcel dos Santos und Kamal Hafhaf. In einer engen Liga schien der Klassenerhalt machbar zu sein.

„Wir haben schon vor der Winterpause darauf hingewiesen, dass der Kader zu klein ist“, erzählt Dos Santos. Bei einigen Akteuren standen Auslandssemester an. Hinzu kamen langwierige Verletzungen und überraschende Abmeldungen. „Man kann schon sagen, dass viel zusammengekommen ist“, so Hennens Fußball-Chef Marco Vorländer. Der Kader schmolz dramatisch zusammen.

Nun stehen fünf Niederlagen in Folge zu Buche. Ausgerechnet vor den vorentscheidenden Spielen gegen die direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, Gerlingen und Altenhof, war Hennen nicht wettbewerbsfähig. A-Jugendliche und Reserve-Spieler mussten auflaufen.

Aber auch die Einstellung der Spieler kritisiert Dos Santos. Gegen den SSV Hagen, der noch Tage zuvor über einen Rückzug diskutierte, bot sich die Chance, mit einem Sieg noch einmal heranzukommen. „Vor einem solch wichtigen Spiel haben wir fünf Kader-Spieler beim Abschlusstraining. Das kann nicht sein. Es ist kein Wunder, dass wir in der zweiten Halbzeit eingebrochen sind. Einige können ihren Trainingsrückstand gar nicht mehr aufholen“, sagt Dos Santos. Im Gespräch mit dem ehemaligen Oberliga-Spieler spürt man, wie die Situation an ihm zehrt. „Ich bin jemand, der sich selbst als erster hinterfragt. Aber bei einer Trainingsbeteiligung von zehn Prozent – was soll ich da machen?“ fragt er.

Nach dem Spiel am Sonntag war er kurz davor, die Brocken hinzuwerfen. Nun steht am Dienstagabend ein Gespräch mit dem Vorstand an. „Da wird es Entscheidungen geben“, so Dos Santos. Hier soll die Ausrichtung für die Zukunft besprochen werden. Die Planungen für die Bezirksliga müssen schnellstens voran getrieben werden, alles andere wäre blauäugig. Doch mit welcher Zielsetzung – direkter Wiederaufstieg oder eher ein familiärer Neuaufbau? Das Trainerduo drängt auf eine ambitionierte Perspektive.

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