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Fußball

Niklas Heidemann steht vor dem Sprung ins Profilager

Schwerte Seit Niklas Heidemann zwölf ist, hat er ein großes Ziel: Er will Profifußballer werden. Mit seinem Wechsel zum Drittligisten SC Preußen Münster im kommenden Sommer wird der Schwerter dieses Ziel erreichen.

Niklas Heidemann steht vor dem Sprung ins Profilager

Niklas Heidemann (rotes Trikot) wechselt vom Wuppertaler SV zur neuen Saison in die dritte Liga zu Preußen Münster. Foto: Wuppertaler SV

Einmal in die Sportschau, das sei der große Traum. Das sagte Niklas Heidemann, als ihn diese Zeitung vor fünf Jahren porträtierte. Damals spielte er noch für den MSV Duisburg in der U19-Bundesliga. In seinen bisher vier Senioren-Jahren ging es für den 23-Jährigen seitdem stetig nach oben. Nach zwei Spielzeiten in der Oberliga für die zweite Mannschaft des MSV wechselte er zum Wuppertaler SV in die Regionalliga West. Hier hat der Linksverteidiger seit Sommer 2016 schon 53 Spiele absolviert – und dabei überzeugt.

Mehrere Interessenten aus dritter Liga und Regionalliga – und natürlich auch Wuppertal – bemühten sich um den Schwerter, der als Vierjähriger bei der SG Eintracht Ergste mit dem Kicken begann. „Münster war die favorisierte Lösung, den nächsten Schritt zu gehen“, erklärt Heidemann. In der U16 und U17 spielte er bereits für die Münsteraner – und erlebte den Aufstieg in die dritte Liga als Balljunge seinerzeit ganz nah mit. „Ich kenne das ganze Umfeld und die Stadt. Das hat meine Entscheidung natürlich bekräftigt.“ Jetzt erhält er seinen ersten Profivertrag.

Damit wird sich sein Fußballerleben ab Sommer noch mehr verändern. Aus den Gegnern wie SC Verl und FC Wegberg-Beeck werden Traditionsklubs wie Hansa Rostock und Carl Zeiss Jena. Das Umfeld wird professioneller. Und das Niveau natürlich höher. „Ich will mich an die Anforderungen in der dritten Liga so schnell wie möglich anpassen. Die Verantwortlichen trauen mir absolut zu, viele Spiele zu machen“, sagt Heidemann, der auch überlegt nach Münster umzuziehen.

Bis dahin legt er den Fokus komplett auf den Wuppertaler SV, mit dem es immer einen fairen gegenseitigen Umgang gab. In den vergangenen Tagen habe er viele Glückwünsche, eben auch aus Wuppertal, erhalten.

Zurzeit schreibt Heidemann noch seine Bachelorarbeit im Studiengang Versorgungstechnik. Die Weiterbildung, sagt er, werde auch während seiner Münster-Zeit weitergehen. Denn er möchte die Firma seiner Familie übernehmen – es warten aufregende Zeiten auf Niklas Heidemann.

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