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New York, New York

Jeanette in den USA

In der neuesten Folge ihres Blogs für die Dorstener zeitung erzählt Jeanette Dietrich von einem Besuch in New York City, dem stimmungsvollen Spring-Weekend an ihrer Uni und von der Vorfreude auf den anstehenden Heimaturlaub.

06.05.2011
New York, New York

Beim Spring-Weekend herrschte an der Uni ausgelassene Stimmung.

Meine neue Lieblingsstadt ist gefunden. Nein, es ist nicht Dorsten, es ist New York City. Nachdem meine Schwester und ich Ostern in der Metropole verbracht haben, schlägt mein Herz für diese Stadt. Vier Tage Sightseeing, Shopping und verdammt viele Eindrücke haben doch schon Spuren hinterlassen. Doch von vorn: Am Mittwoch Abend kamen sowohl meine Schwester als auch ich in NYC an und Donnerstag morgens ging es dann in aller Frühe mit unserer Touristen-Tour los.

Zunächst liefen wir einmal durch den ganzen Central Park und haben uns an all die Filmszenen die dort gedreht wurden erinnert. Beinahe fühlten wir uns selber wie kleine Stars auch wenn unser Wunsch, einen echten Promi zu treffen letztendlich unerfüllt blieb. Nach dem Morgenspaziergang durch den Central Park haben wir uns dann mit einem Frühstück im Donald-Trump-Tower auf der 5th-Avenue gestärkt. Anschließend haben wir mit ein paar Zwischenstops in sämtlichen Bekleidungsläden das Empire State Builduing erreicht. Da hieß es für die beiden Schwestern aus Dorsten natürlich: Nichts wie rauf. Und so genossen wir aus 373m Höhe die Aussicht über NYC. Es war doch schon ziemlich beeindruckend, über den Dächern der Stadt zu sein und die ganzen Wolkenkratzer mal aus der anderen Perspektive zu betrachten.

Doch damit sollte es für unseren ersten Tag nicht genug sein und so liefen wir weiter zum Hudson River, um von dort aus an einer Bootstour durch Down-Town teilzunehmen. So bekamen wir auch die Statue of Liberty zu Gesicht und haben alles, wie es sich für echte Touris gehört, mit etlichen Fotos festgehalten. Die nächsten Tage waren dann hauptsächlich dem Shopping gewidmet, doch natürlich nicht ausschließlich. So besuchten wir auch noch das MoMA (Museum of Modern Arts), und das Museum of Metropolian Arts und auch der Times Square blieb nicht unentdeckt.

Am letzten Tag haben wir uns dann mit einer Freundin von mir getroffen, die in NYC lebt, und haben daher viele Insider-Einblicke erhalten, die normalen Touristen wohl verborgen bleiben. Zur Stärkung gab es für uns Chinesisch. Hört sich nicht besonders an, doch haben wir chinesisch in China-Town gegessen, was die ganze Sache doch etwas aufregender gemacht hat. Und somit ging ein erfolgreicher und wunderschöner Ausflug nach NYC zu Ende und für meine Schwester und mich ging es zurück nach St. Bonaventure. Allerdings sollte keine normale Woche auf uns warten. Es war Spring -Weekend.

Ab Donnerstag stand St. Bonaventure Kopf und alle Studenten liefen zu Hochform auf. Neben etlichen Partys standen auch Konzerte, Softballspiele und andere Attraktionen auf dem Wochenendprogramm. Samstag war der beste Tag dieses außergewöhnlichen Wochenendes. Um 9 Uhr morgens hatte unser Softballteam das erste Spiel. Da ich noch nie ein Softballspiel gesehen hatte, geschweige denn gespielt habe, waren alle mehr als erstaunt, dass ich den Ball im ersten Versuch getroffen habe. Aber das war eher Nebensache, denn der Spaß stand im Vordergrund und den hatte unser „Lezzz Be Honest“-Team allemal. Anschließend haben wir uns entweder auf den Hüpfburgen, bei anderen Softballspielen oder einfach in der strahlenden Sonne aufgehalten und die Zeit mit Freunden genossen. Den ganzen Tag über wurden Konzerte gegeben und es wurde getanzt und viel gelacht. Es war wohl das beste Wochenende, das St. Bonaventure dieses Uni-Jahr erlebt hat, und so ist die Vorfreude aufs nächste Jahr bei allen schon wieder riesengroß. Noch viel größer ist aber meine Vorfreude auf die nächste Woche, denn dann heißt es „Home sweet Home“.

Es geht für drei Monate Sommerferien zurück nach Deutschland. Heute ist mein letzter Unitag und ab Freitag beginnen dann die Abschlussprüfungen. Da frag ich mich nur: Wo ist mein erstes Unijahr hin? Es verging wie im Flug und ich kann mich noch genau an meinen ersten Tag hier erinnern. Es war definitiv eine Superzeit, ich habe viel gelernt, viel erlebt, und freue mich schon sehr, Ende August wiederzukommen. So wird der Abschied nächste Woche mit Sicherheit nicht leicht, da ich alle meine amerikanischen Freunde ja für drei Monate nicht sehen werde. Doch ist die Vorfreude auf meine deutschen Freunde und meine Familie noch viel größer als der Abschiedsschmerz. In diesem Sinne: Bis nächste Woche! 

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