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Basketball

Meisterschaftszug fährt endgültig ohne Wulfen

WULFEN Seit Samstag kann der BSV Wulfen seine Planungen endgültig auf eine weitere Saison in der 2. Regionalliga ausrichten. Nach der 76:79-Niederlage in Schwelm hat der BSV bestenfalls theoretische Chancen auf Platz zwei oder drei, die eventuell zum Nachrücken in die 1. Regionalliga reichen könnten.

Meisterschaftszug fährt endgültig ohne Wulfen

Alexander Winck (M.) und der BSV Wulfen verloren in Schwelm. Foto: Pieper Foto: Ralf Pieper

2. Regionalliga 2

RE Baskets Schwelm - BSV

79:76 (44:36)

„Es hat heute viel zu lange gedauert, bis wir unseren Rhythmus gefunden hatten“, konstatierte Wulfens Trainerin Marsha Owusu Gyamfi nach dem Spiel. Nachdem Wulfen in der 13. Minute nach 25:24 geführt hatte, zog Schwelm binnen fünf Minuten auf 39:28 davon und führte beim Seitenwechsel mit 44:36. Die zweite Halbzeit stand also wie in Bielefeld unter dem Motto „Aufholjagd“.

Die zeigte durchaus Erfolg. Vor dem Schlussviertel war Wulfen bis auf 61:63 heran gekommen und ging nach dem 71:71 (38.) durch zwei Freiwürfe von Alexander Winck und einen Korb des starken Lukas van Buer sogar mit 75:71 in Führung. Doch in den letzten 90 Sekunden des Spiels trafen die Wulfener wie schon in der Vorwoche schlechte Entscheidungen. Schwelm tat dem BSV noch den Gefallen, vier Freiwürfe zu vergeben, und so hielt die Wulfener Führung bis 16 Sekunden vor Schluss. Als Schwelm dann das 77:76 erzielte, nahm Marsha Owusu Gyamfi eine Auszeit, um ihrem Team den Plan für den letzten Angriff zu skizzieren. Doch Peter Marcic nahm einen schwierigen Wurf, der Rebound landete bei Schwelm und so musste der BSV foulen. Schelms Routinier Benjamin Rust behielt drei Sekunden vor dem Ende die Nerven und traf zweimal zum 79:76. Wulfen nahm erneut Auszeit, doch Marcel Gorontzis Dreier-Versuch zum Ausgleich blieb erfolglos.

Mit nunmehr acht Punkten Rückstand aus Spitzenreiter TSV Hagen − am kommenden Samstag nächster Heimgegner des BSV − ist der Meisterschaftszug für Wulfen endgültig abgefahren. Mit Siegen gegen Bielefeld und Schwelm wäre der BSV bis auf zwei Punkte an Tabellenplatz zwei heran gekommen. Doch das fällt unter das Motto „Hätte, hätte, Fahrradkette“.

BSV: Paschke (8/2), Winck (6), Brinkschulte (2), Gorontzi (2), Gashi (14/4), Sinnathamby, Korte (2), Marcic (9/1), Riedel, Vadder (7, 9 Rebounds), van Buer (14, 7 Rebounds), Kleinert (12).

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