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Tanzen

Mehr als nur die „Rebels“

SCHERMBECK Die „Dancing Rebels“ des TC Grün-Weiß Schermbeck tanzen in der 1. Bundesliga Jazz- und Modern Dance. Dass der Verein hinter diesem Aushängeschild noch viel mehr zu bieten hat, zeigte er am Sonntag.

Mehr als nur die „Rebels“

Die „Funky Kids“ (l.) und die kleinen Ballett-Elevinnen (r.) bewiesen zusammen mit Ballroomdancern und HipHoppern die Vielfalt des Tanzangebots des TC Grün-Weiß Schermbeck.RN-Fotos (2) Leistner

Beim Gruppenfoto dirigiert Sebastian Spahn die „Dancing Rebels“ hin und her, korrigiert Haltungen und Positionen, zupft Jackenärmel und Pferdeschwänze zurecht. Aus Perfektionismus. Aber auch, weil er weiß, dass Details gerade beim Tanzen entscheidend sein können, und vor allem: Weil ihm die „Rebels“ und der TC Grün-Weiß Schermbeck am Herzen liegen.

Zur neuen Saison hat der 30-Jährige für die Schermbecker Bundesliga-Formation erneut die Choreographie entwickelt und wird sie auch trainieren, so es seine Zeit zulässt. Umso mehr freut er sich, dass er mit Lina Maidhof eine neue Trainerin an seiner Seite hat. Maidhof tanzte früher selbst bei den „Rebels“ und stieg mit ihnen von der Regional- bis in die Bundesliga auf. Die studierte Tanzpädagogin nutzt den Trainerjob gleichzeitig als Praktikum für die Uni.

„Sie kennt die Abläufe, sie ist absolut zuverlässig und am wichtigsten: die Formation ist ihr wichtig“, schwärmt Sebastian Spahn und hofft deshalb, dass Lina Maidhof dem TC Grün-Weiß länger erhalten bleibt. „Das wäre wichtig“, sagt Spahn. Zumindest auf dem Trainerposten wäre so für Kontinuität gesorgt. Kontinuität, die es bei den Tänzerinnen nicht gibt. „Wir mussten wieder einige Tänzerinnen ersetzen. Die Formation ist jetzt noch jünger geworden“, berichtet Sebastian Spahn.

Das macht das Saisonziel Klassenerhalt natürlich nicht leichter. Zumal die Liga durch sehr gute Aufsteiger noch stärker geworden ist. Da kommt das kämpferische Choreographie-Thema der „Rebels“ gerade richtig. „The Standoff“ heißt das Stück, was Sebastian Spahn mit „Aufstehen! Vorwärts!“ übersetzt. Seine Choreographie sei experimentell, sagt er. „Animalisch.“ Beim Schermbecker Publikum kam sie mit ihren zahlreichen Hebungen auf jeden Fall gut an.

Dass der TC Grün-Weiß aber weit mehr zu bieten hat als nur sein Aushängeschild aus der 1. Bundesliga, wurde bei der Präsentation am Sonntag erneut sehr deutlich. Die kleinen Ballett-Elevinnen sammelten dabei ebenso Sympathiepunkte wie die Ballroomdancer, die HipHopper oder die anderen Wettkampf-Formationen aus dem Bereich Jazz- und Modern Dance. Nicht umsonst konnte TC-Vorsitzende Eva-Maria Zimprich in ihrer Moderation stolz darauf hinweisen, dass der Verein im Jahr 2017 einen Mitgliederzuwachs von 25 Prozent erlebt hat. Tanzen ist in Schermbeck nach wie vor in. Der Sonntag lieferte den sehenswerten Beweis.

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