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Mann muss auch mal den Kopf hinhalten

12.11.2007

Mann muss auch mal den Kopf hinhalten

Haltern Jörn Maiß Kay Sparenberg An die letzte Sekunde des Handball-Oberligaspiels des HSC bei SuS Oberaden erinnert sich noch ganz genau. Mal kühlt er seine rechte Gesichtshälfte, mal tut?s auch wärmende Salbe. Was war geschehen? Einen Neun-Tore-Vorsprung hatte die Truppe von Trainer in Oberaden verspielt, droht in letzter Sekunde auch noch den einen Punkt zu verlieren. Die Gastgeber erhielten einen Freiwurf zugesprochen. Oberadens Akteur schnappte sich den Ball, stieg hoch und drosch das Leder in Maiß? Gesicht. "Das war ein Volltreffer", konnte der 24-Jährige schon wieder lachen. Ich war kurz ein bisschen weg, etwas benebelt. Das ist wohl ein kleines Schleudertrauma", stellte Maiß eine Selbstdiagnose. "Aber ich bin froh, dass der Ball nicht drin war", gewann er dem schmerzenden Volltreffer etwas Gutes ab.

Schnauze voll

"Ich glaub, Pascal FeldmannTill Haselmann (Foto) hat die Schnauze voll", damit lag Michael Strickling, Trainer des Kreisliga-Spitzenreiters HSC Haltern/Sythen II wohl genau richtig. Der 22-Jährige Keeper war maßgeblich am Aufstieg der Halterner in der vergangenen Saison in die Oberliga beteiligt. Vor Saisonbeginn war nicht davon die Rede gewesen, neben ihm und noch einen dritten Keeper zu verpflichten. "Ich kam aber im Training gut mit Jörn aus", ist Feldmann aber gar nicht einverstanden mit seiner Entwicklung beim HSC. Vor der Saison hätte man ihm einige Einsätze in der Oberliga garantiert. Doch lediglich im Pokalspiel gegen Hamm kam er zum Einsatz. "Gegen Jöllenbeck sollte ich spielen, musste mich aber krank abmelden, gegen Ferndorf wohl auch", sah Feldmann, dass er zwischen die Pfosten sollte, wenn?s sowieso nichts zu holen gab. Nun sollte er am Samstag gegen den Mitanwärter um den Abstieg, Dortmund-Süd, auflaufen. Das ist ihm aber zu riskant, stehen doch Montag, Dienstag entscheidende Prüfungen auf dem Programm. Nach 16 Jahren, und einhalb, ergänzt er, ist für ihn Schluss beim HSC. Er hat sich abgemeldet und dem HSC Eintracht Recklinghausen angeschlossen, den arge Torwart-Sorgen plagen. Ab Januar wird Feldmann neben dem Ex-HSCer Stefan Haunert zwischen den Pfosten stehen, und das ist sein Freund.

Tatort Kabine

Spurensicherung am Telefon des Hullerner Sportplatzes, hört sich lustig an, ist es aber diesmal ganz und gar nicht. SV Hullerns erfolgreicher Spielertrainer Uli GarschagenSimon Boczula Andy Döll ärgerte sich maßlos. "Boczula schießt die Preußen ab", das war unsere Schlagzeile am Montag zum Bericht der C-Ligisten. Warum sollten wir unserem Informanten am anderen Ende der Leitung keinen Glauben schenken? Er meldete sich auch auf unsere Nachfrage nicht mit Namen, das muss uns aber nicht immer gleich stutzig machen. "Fünfmal Boczula, je einmal Döll und Lendermann, verkündete er. Auf unsere Nachfrage teilte er uns auch die Reihenfolge mit. Derweil stand Uli Garschagen nichts ahnend unter der Dusche. Allein für die Korrektur unserer Torjägerliste meldete sich Garschagen gleich am Montag erbost über die "falsche Quelle" in der Sportredaktion: Die Torschützen waren (3), Garschagen selbst (3) und (1). Unsere Liste ist natürlich korrigiert.

Sythen rutscht ab

Dieselben Spieler, mit denen der TuS Sythen letzte Saison nur knapp den Aufstieg verpasste, werden nun - bis auf Torjäger Peter LeipholzThomas Droste Frank LindnerMarkus Leineweber , der nach seiner Stippvisite beim ETuS wieder an den Brinkweg zurückkehren wird - in der Kreisliga B Ost durchgereicht. Der TuS Sythen holte in den letzten fünf Spielen einen einzigen Zähler. Nur noch ganze zwei Punkte trennen die Truppe von Trainer vom vorletzten Tabellenplatz, und der könnte zum Abstieg "berechtigen". "Ich habe so ziemlich den Kaffee auf, es werden Taten folgen", hatte Droste vor dem Spiel gegen Genclik getönt. Nun geht es am Sonntag zum Tabellenfünften Eintracht Datteln II. Und die Personalprobleme werden größer: Droste selbst ist verletzt, plagt die Leiste und (Foto) Zerrungen. "Wir werden aber nicht absteigen", weiß Droste wohl schon jetzt. WDr

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