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Rudern

Lukas Müller ist Junioren-Weltmeister

DORSTEN Dorsten hat einen neuen Junioren-Weltmeister. Lukas Müller hat bei der WM im englischen Eton mit dem deutschen Vierer ohne Steuermann einen souveränen Finalsieg vor Spanien und Rumänien herausgefahren und sich damit ein eigenes Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Ruderhochburg Dorsten gesichert.

Schlagmann Müller und seine Bootskollegen Malte Jakschik, Johannes Weißenfeld und Max Johanning waren mit der zweitschnellsten Halbfinal-Zeit in den Endlauf der besten sechs Boote gegangen. Nur Rumänien war im zweiten Halbfinale schneller gewesen und gehörte zusammen mit den Deutschen sowie Spanien und Kroatien zu den Favoriten auf die Medaillen. Im Finale ließ das deutsche Quartett aber keinen Zweifel an seinen Ambitionen. "Die Spannung im Team ist genau richtig", hatte der junge Feldhausener vom RV Dorsten nach Hause getextet. "Unsere Stärken sind Teamgeist, geschlossenes Auftreten und Zielstrebigkeit. Wenn ein Kommando für einen Spurt kommt, packt das ganze Boot zusammen an." Für den Endlauf hatten sich Müller und Co. aber offenbar vorgenommen, es gar nicht erst auf einen Zwischenspurt ankommen zu lassen. Von Beginn an zogen sie der Konkurrenz davon und furen das Rennen von der Spitze weg. Nach 500 Metern hatten sie auf die zweitplatzierten Weißrussen schon über eine Sekunde Vorsprung, und während hinter den führenden Deutschen die Positionen im Laufe des Rennens munter wechselten - die Spanier rückten von Platz sechs auf Platz zwei vor, die Weißrussen fielen von zwei auf vier zurück - kontrollierte der spätere Weltmeister das Geschehen souverän von der Spitze weg. Nach 1000 m waren es über zwei Sekunden Vorsprung, nach 1500 m schon über vier und am Ende immer noch über zwei auf die am Schluss noch stark aufkommenden Spanier.  Zeiten 1. Deutschland 6:04.49 min 2. Spanien        6:06.73 min 3. Rumänien     6:07.00 min 4. Weißrussland 6:07.83 min 5. Serbien         6:10.25 min 6. Kroatien        6:10.39 min

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