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Rudern

Lukas Müller forderte den Oxford-Achter

DORSTEN Ein Rennen gegen den Oxford-Achter auf der Themse? Das ist ein Kapitel, das nur wenige Ruderer in ihre sportliche Vita eintragen dürfen. Lukas Müller durfte es.

Lukas Müller forderte den Oxford-Achter

Schlagmann Lukas Müller und der U23-Achter des Stützpunktes Dortmund fuhren auf der Themse zwei starke Rennen, mussten aber den schwierigen Strömungsverhältnissen auf dem Fluss Tribut zollen.

Am Sonntag saß der Juniorenweltmeister vom RV Dorsten als Schlagmann im deutschen U23-Achter und trat mit dem Boot zu zwei Trainingsrennen gegen das „Blue Boat“ der Universität Oxford an, die sich damit auf den Klassiker gegen den alten Rivalen Cambridge in knapp fünf Wochen vorbereitete. Die „Hausherren“ kannten ihr Revier natürlich in- und auswendig, und das machte sich in beiden Rennen auch entscheidend bemerkbar. „Oxford hat spezielle Trainer für die Steuermänner, damit die in der schwierigen Strömung den besten Kurs finden“, erzählte Lukas Müller. Was das ausmachen kann, mussten er und seine Bootskollegen leidvoll erfahren. Zwar stieg mit Oskar Zorrilla ein Steuermann aus Oxford ins Boot, doch ein leichter Fehler von ihm kostete die Deutschen im ersten Rennen nicht nur den Vorsprung, den sie zu Beginn heraus gefahren hatten, sondern am Ende auch den Sieg. „Das war unglaublich“, staunte Schlagmann Müller und ärgerte sich: „Wir waren vielleicht ein oder zwei Meter von der Ideallinie weg, aber Oxford ist einfach so an uns vorbeigezogen.“ Mit der eigenen Leistung konnten die Deutschen dabei seiner Meinung nach durchaus zufrieden sein: „Es lief gut. Es war halt nur unbekannt. Auch die Wellen haben uns zu schaffen gemacht.“ Vor den nächsten Rennen ist ihm deshalb auch nicht bange, auch wenn auch das zweite Duell mit dem Oxford-Achter knapp verloren ging. Nächster Test für Müller und Co. ist nun am kommenden Wochenende der Langstrecken-Ergometer-Test in Leipzig. 

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