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Lembeck blamiert sich in Burlo

Fußball

In der Kreisliga A1 RE hat sich der SV Lembeck durch eine 1:5-Niederlage beim Tabellenzwölften blamiert. Vor dem Spiel hatte Lembecks Trainer Michael Maiß einen telefonischen Bestechungsversuch eines Anrufers aus Burlo gemeldet.

DORSTEN

von Von Helmut Brumberg und Sascha Schroer

, 28.05.2012

Nach drei Niederlagen in Folge überraschte der SV Schermbeck am Pfingstsonntag in Groß Reken mit einem Auswärtssieg, der allerdings nicht zählt, da erneut Torhüter Krückemeier eingesetzt wurde und die Partie mit 2:0 für den Gegner gewertet wurde. Ärgerlich für die Mannschaft, die sich von ihrer besten Seite zeigte. Jens Dahlhaus (30.) traf zum 0:1. Gleich nach der Pause (46.) konnten die Gastgeber nach einem Abwehrfehler zum 1:1 ausgleichen. Das 1:2 erzielte Nick Weidemann (65.). Nach dem Sieg gratulierte Rekens Trainer Dirk Cholewinski Oli Dirr für den verdienten Sieg, der aber leider nicht zählt.

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Eintracht Erle - GW Barkenberg

In der Fußball-Kreisliga A1 RE trennten sich Eintracht Erle und Grün-Weiß Barkenberg 1:1. Beide Clubs haben damit im Kampf um den Klassenerhalt noch die Chance, zumindest die Relegation zu erreichen. Beiden droht aber auch noch der direkte Abstieg.
28.05.2012
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© Ralf Pieper
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In einem vom Kampf geprägten Spiel hatten beide Mannschaften ihre Möglichkeiten zu gewinnen. Letztendlich sprang aber nur ein Unentschieden heraus. Eintracht Erle ging früh durch Jonas Rottmann (6.) 1:0 in Führung. Danach hatten die Grün-Weißen mehr Spielanteile und erarbeiteten sich auch gute Chancen. Als Marco Müller in der 35. Minute im Strafraum gefoult wurde, verwandelte Mustafa Bayraktar den fälligen Elfmeter zum 1:1. In der zweiten Halbzeit suchten beide Mannschaften die Entscheidung. Obwohl die Gastgeber in der 75. Minute Julian Rehmann durch Platzverweis verloren, setzten sie den Gast noch mächtig unter Druck. Philipp kraus hätte die Partie in der letzten Minute entscheiden können, vergab aber diese Möglichkeit.

„Das war ein schmeichelhafter Sieg“ gab TuS-Trainer unumwunden zu. In der Tat stellten die Gäste in dieser Partie die bessere Mannschaft, die viel mehr investierte und die Gahlener mehrfach in Verlegenheit gebracht hat. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat Torhüter Tobias Brankat, der mit gurten Reflexen sein Tor sauber hielt. Das entscheidende Tor erzielte Justin Gugel (35.). Der TuS spielte nahezu über 90 Minuten Sommerfußball. Auch hier dürfte der Trainer die Spielpause ersehnen.

Ein recht unglückliches Tor besiegelte die Niederlage des TSV gegen den Meister VfL Reken. Torhüter Marvin Leiting ließ einen Aufsetzer durch die Hände gleiten (68.) und damit war die Partie entschieden. Ansonsten hatten beide Mannschaften in dieser Begegnung wenig echte Torchancen. Auf Raesfelder Seite versäumte Mike Redmann die durchaus mögliche Führung. In der 63. Minute rutschte ein Gästeverteidiger aus. So kam er in gute Schussposition, traf aber den Ball nicht richtig. Der Platz war schwer zu bespielen, da er die ganze Woche nicht gewässert worden war. Nach Meinung von Norbert Wiese hätte ein Unentschieden dem Spielverlauf eher rochen.

Ein Debakel erlebte der SV Lembeck beim abstiegsbedrohten SV Burlo. Dort legten die Gastgeber schnell ein Tor (4.) zum 1:0 vor und kämpften um jeden Meter Boden. Diese Einstellung vermisste man bei den Lembeckern, die sich in der 22. Minute das 2:0 einfingen. Tobi Neuhaus konnte durch einen direkt verwandelten Freistoß auf 2:1 (44.) verkürzen. In der Halbzeit wurde Michael Maiß in der Kabine laut. Doch auch das half nichts. Burlo legte weitere Treffer in der 52., 70. und 84. Minute zum 5:1 nach. „Unsere Mannschaft hat im Kollektiv versagt. Darüber wird noch zu sprechen sein“ kommentierte er diese Vorstellung seiner Schützlinge zumal Gerüchte im Umlauf waren, die aber nicht der Wahrheit entsprechen.

Eigentlich waren die Wulfener mit klaren Vorstellung in Weseke angereist. Dort schien auch alles nach Plan abzulaufen, denn Dominik Pawlak brachte seine Farben in der 15. Minute mit 1:0 in Führung. Doch im weiteren Spielverlauf ließen die Wulfener mächtig nach, so dass die Weseker zu Torchancen kamen. Das 1:1 (40.) fiel durch einen Foulelfmeter. Noch vor der Halbzeit (44.) fiel das 2:1. Mit dem 3:1 (75.) durch einen Konter war das Spiel entschieden. Die Wulfener berannten zwar 30 Minuten unentwegt das Tor der Gastgeber, erarbeiteten sich auch drei hochkarätige Chancen, verstanden es aber nicht daraus Kapital zu schlagen. Trainer Thomas Langbein kritisierte die Einstellung seiner Schützlinge und sprach von der schwächsten Saisonleistung.  

Nach einer Ecke von Spielertrainer Frank Schiel netzte Marc Bahl per Kopf zum 1:0 für den FC ein (28.). Postwendend schlug Sinsen zurück und glich durch einen direkt verwandelten Freistoß aus (29.). Kurz vor der Pause vollstreckte Schiel einen Foulelfmeter zur erneuten Führung (43.). Aufgeregtester Mann auf dem Platz war bei diesem Spiel wohl der Schiedsrichter, der insgesamt 14 gelbe, zwei gelb-rote und eine rote Karte verteilte und dabei unnötigerweise Hektik in die Partie brachte. Benjamin Blumberg sowie Jerko Filipovic waren die beiden Spieler, die mit gelb-roter Karte vorzeitig gehen durften (66., 85.), Schiel hingegen sah in der 68. Minute glatt rot. Durch ein Eigentor kamen die Rot-Weißen in der 55. Minute zum 3:1. Der Anschlusstreffer zum 2:3 fiel in der 70. Minute.

Trainer Michael Pröpper konnte sich mit seinem Team über den zweiten Sieg in Folge freuen: „Wenn die Saison noch fünf Spieltage mehr hätte, dann wäre alles möglich. So aber kommt die Wende halt leider zu spät. Ansonsten ging der Sieg auch diesmal absolut in Ordnung.“ Markus Kirschmann hatte die Hervester in der 35. Minute in Führung geschossen und in der 82. Minute auch das 2:1 besorgt, nachdem Westerholt zwischenzeitlich zum Ausgleich kam (70.). In der 90. Minute verwandelte zudem Thomas Hohmann einen an Ali Karajani verursachten Foulelfmeter.

Nach Vorlage von Robin Rodriguez erzielte der starke Marius Reinhardt das 1:0 (35.). Nach dem Wechsel war es wieder Reinhardt, der eine Flanke von Danny Kittner mit dem Kopf zum 2:0 über die Linie drückte. Das 3:0 erzielte Wilhelm Schulte-Kellinghaus, nachdem zuvor Michael Wilkes über den gesamten Platz marschiert war, um das Tor vorzubereiten (75.). Das 1:3 fiel im Anschluss an einen von Schulte-Kellinghaus verursachten Foulelfmeter. Trainer Klaus Stroick war beeindruckt: „Die Jungs sind Spitze! Die wussten, worum es geht und haben sich den Sieg ehrlich verdient.“

Der SV Hardt spielte wiederholt kläglich und unterlag nach Toren in der 22., 25., 37. und 60. Minute verdient mit 0:4. Trainer Thorsten Beckmann sehnt das Saisonende herbei: „Die Luft ist mehr als raus. Es wird Zeit, dass Schluss ist!“