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LSV-Stürmer mit erfolgreicher Torquote nach der Winterpause

Kleinefeld trifft im Schnitt alle 39 Minuten

Lippramsdorf Stürmer Henrik Kleinefeld hat sich eindrucksvoll aus der Winterpause zurückgemeldet. Innerhalb von drei Spielen setzte er sich an die Spitze der Torjägerliste. Seine Quote ist beachtlich.

Lippramsdorf

von Christopher Kremer

, 27.03.2018
LSV-Stürmer mit erfolgreicher Torquote nach der Winterpause

© Foto: Jürgen Patzke

Knapp vier Monate absolvierten die Fußballer des SV Lippramsdorf in der Bezirksliga kein Pflichtspiel. Seitdem die Plätze durch das Wetter nicht mehr gesperrt sind, läuft es rund beim LSV: Drei Spiele, drei Siege. Grund dafür ist auch die Torsicherheit von Stürmer Henrik Kleinefeld. Am vergangenen Sonntag traf er drei Mal – und das nicht zum ersten Mal. Insgesamt kommt er auf sieben Treffer.

Im Schnitt trifft er alle 39 Minuten. „Das ist natürlich ganz schön, aber die Punkte sind immens wichtiger“, erklärt der Lippramsdorfer. Natürlich würde das Toreschießen gegen die Topteams der Liga doppelt Spaß machen. Und davon haben die Lippramsdorfer zwei geschlagen, „etwas überraschend“, wie Kleinefeld zugibt. Gegen den VfB Hüls gewann der LSV durch drei Tore des Stürmers mit 4:2, gegen Dülmen mit 3:2. Hier traf Kleinefeld einmal. „Intern hatten wir uns eine andere Quote gesetzt“, sagt er, „doch die Punkte nimmt man gerne mit.“

Auch wenn der Fußball der Lippramsdorfer nicht immer schön anzusehen ist, er ist erfolgreich. Zwei Erfolge feierte das Team auf der heimischen Asche. „Da kennen wir uns sehr gut aus“, sagt der Stürmer. Die Spiele seien vom reinen Willen geprägt gewesen, das Team hätte sich durch die Punkte für die gute Einstellung belohnt.

Straffes Programm

Der Lohn ist auch der fünfte Tabellenplatz. Bei erst 18 ausgetragenen Spielen haben die Lippramsdorfer noch ein straffes Programm vor sich. Drei englische Wochen warten auf das Team von Trainer Michael Hellekamp. Hält allerdings die Erfolgsserie der Lippramsdorfer an, könnten sie sogar oben noch einmal angreifen.

„Wichtig ist für uns erst mal, vor dem TuS zu landen“, erklärte Kleinefeld. Doch nach oben würden er und seine Mitspieler nicht gucken. Ihnen ginge es einfach darum, weiter fleißig Punkte zu sammeln und dabei so weit wie möglich in der Tabelle zu klettern.

Am Donnerstag geht es für die Lippramsdorfer nach Wulfen. Auch dort erwartet sie ein Ascheplatz. „Wulfen kommt über den Kampf“, sagt Kleinefeld. Wie oft er nach den 90 Minuten gejubelt hat? „Einmal mehr zusammen mit der Mannschaft, als der Gegner“, erklärt der Stürmer. Natürlich würde er sich nicht dagegen wehren, wenn er seine Torquote beibehalten würde. „Von mir aus aber können auch die anderen die Tore schießen – Hauptsache wir behalten die Punkte“, erklärt Kleinefeld. Sein Geheimnis: „Kopf aus und einfach rein“, sagt er, „das haben mir meine Mitspieler geraten. Ich bin sowieso kein Edeltechniker.“

Wenn Henrik Kleinefeld (l.) Maß nimmt, landet der Ball häufig im Kasten des Gegners. In drei Spielen nach der Winterpause traf der Stürmer der Lippramsdorfer sieben Mal.
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