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Klatsche für den Aufsteiger

Haltern Einen rabenschwarzen Tag erlebten die Oberliga-Handballer des HSC Haltern/Sythen gegen einen der Aufstiegsfavoriten. Beim 22:47 (8:25) wurde der HSC von TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck regelrecht auseinander genommen.

28.10.2007

Viel vorgenommen hatte sich der HSC, wollte den Favoriten lange Zeit ärgern. Doch bereits nach neun Minuten (2:8) war dieses Vorhaben gescheitert. Und die Bielefelder spielten weiter mit viel Tempo und fast fehlerfrei. Immer wieder scheiterte der HSC im Angriff und ließ sich leicht auskontern, denn die Bielefelder waren wacher "und kommen nach holprigen Saisonstart jetzt in Fahrt, da waren wir nur Opfer", resümierte Trainer Kay Sparenberg Sparenberg, fügte jedoch an, "dass man sich nicht so abschlachten lassen darf, schon gar nicht vor eigenem Publikum."

Die rund 450 Zuschauer in der vollen Halle bekamen nur von den Bielefeldern ein gutes Handballspiel geboten. Diese machten immer weiter Druck und zogen von 8:2 über 13:5 und 17:6 auf 25:8 davon. "Das war schon eine Peinlichkeit. Wir haben Disziplin vermissen lassen und Bielefeld zu einfachen Toren eingeladen", ärgerte sich Sparenberg über den ersten Abschnitt.

Im zweiten Durchgang versuchte Haltern es zeitweise mit einer offensiven Manndeckung, doch auch die hebelten die Gäste ein ums andere mal aus. Auch im Angriff agierte der HSC meist ohne genügend Druck. Auch Konzeptionen, die normalerweise immer laufen, wollten nicht klappen, so dass der TuS auch nach vielen Wechseln seinen Vorsprung immer weiter ausbauen konnte. So stand in der 38. Minute der erste 20-Tore-Rückstand auf der Anzeigetafel (11:31).

Bester Torschütze auf Halterner Seite war Alexander Schriewer (Foto) mit fünf Treffern. "Er hat ein gutes Spiel gemacht", lobte Sparenberg und meinte abschließend, "dass wir den Spieltag einfach abhaken und nach vorne gucken müssen. Die nächsten Wochen werden bereits eine klare Tendenz erkennen lassen, wer nach ganz unten in der Tabelle rutscht. Denn die nächsten vier Gegner sind allesamt Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, Gegner auf Augenhöhe."

Alexander Schriewer

HSC: Maiß, Haselmann, Drüppel (4), Redemann (3), Albers (3), Janotta (2), Reykowski (2/2), Cisowski (1), Korfsmeier (1), Engberding (1), Korte, Berheide, Stock, Schriewer (5).

Spielfilm: 2:4 (5.), 3:8 (10.), 5:14 (15.), 7:19 (25.), 8:25 (30.), 11:28 (35.), 12_34 (40.), 15:37 (45.), 16:42 (50.), 18:45 (55.), 22:27 (60.).

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