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Rudern

Jason Osborne fliegt zu DM-Silber

DORSTEN Riesenerfolg für Jason Osborne. Bei den Deutschen Kleinboot-Meisterschaften in Duisburg sicherte sich der 19-jährige Wulfener im A-Finale der Leichtgewichtsruderer den zweiten Platz. Gut verlief das Wochenende auch für den Dorstener Timo Piontek und die Starter des RV Dorsten, die in Duisburg beim Junioren-Leistungstest des Deutschen Ruder-Verbandes starteten.

Jason Osborne fliegt zu DM-Silber

Jason Osborne zeigte in Duisburg wieder einen seiner unwiderstehlichen Endspurts

Jason Osborne gewann am Freitag zunächst seinen Vorlauf und zog übers Viertelfinale mit der drittschnellsten Halbfinalzeit in den Endlauf ein. Dort ruderte der mittlerweile für den RV Mainz startende Wulfener ein souveränes Rennen und setzte 500 Meter vor dem Ziel zu einem seiner unwiderstehlichen Endspurts an.

Von Platz fünf arbeitete sich Osborne unaufhörlich nach vorne und lieferte sich schließlich mit Olympiateilnehmer Jost Schömann-Finck und Konstantin Steinhübel ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Plätze zwei und drei. In einem echten Fotofinish hatte der junge Wulfener am Ende die Nase vorn und fiel seinem Landestrainer Robert Sens in die Arme. Der wäre schon mit einem guten Platz im B-Finale zufrieden gewesen und war von der Silbermedaille seines Schützlings entsprechend begeistert. Lediglich Olympiateilnehmer Lars Hartig platzierte sich noch vor Osborne und sicherte sich den Deutschen Meistertitel. Seinem Ziel, der Teilnahme an der WM in Linz, dürfte der Wulfener auf jeden Fall ein großes Stück näher gekommen zu sein. Der Dorstener Timo Piontek ging in Duisburg beim Langstreckentest des DRV an den Start. In seinem Vorlauf musste der für den RC Koblenz startende Dorstener nur Männer-A-Ruderer Tim Grohmann den Vortritt lassen und qualifizierte sich so problemlos fürs Viertelfinale. Dort ging es darum, einen der ersten drei Plätze zu belegen, um das Minimalziel einer Teilnahme am B-Finale zu sichern. Piontek schaffte dies mit einer Punktlandung und Platz drei in seinem Lauf.

Das A-Finale verpasste Piontek zwar schließlich. Doch im B-Finale fuhr er nach starker Leistung auf den dritten Platz und verpasste den zweiten Rang nur knapp. Trainer Peter Berger war mit dem Auftritt seines Schützlings auf jeden Fall sehr zufrieden. Der wird am kommenden Wochenende zusammen mit den anderen Teilnehmern des A- und B-Finales ein Trainingswochenende in Ratzeburg verbringen. In dessen Anschluss wird festgelegt, wie die verschiedenen Bootsklassen in der kommenden Saison besetzt werden. Timo Piontek hofft hier auf einen Platz im Doppelzweier, am liebsten mit Stefan Riemekasten. Schließlich wurde er mit ihm vor drei Jahren in jener Klasse schon Juniorenweltmeister.

Hochzufrieden sein konnte mit ihrem Abschneiden in Duisburg auch Charlotte Reinhardt vom RV Dorsten. Im Zweier ohne fuhr sie mit ihrer Partnerin Alexandra Höffgen (Neuss) ins A-Finale, in dem U23 und Frauen erstmals zusammen starteten, und wurde Sechste. „Im Hinblick auf Charlottes Chancen, bei der U23-WM einen Platz in einem Großboot zu bekommen, ein sehr gutes Ergebnis“, freute sich Uli Wyrwoll vom RV Dorsten. Auch Benedikt Müller durfte mit Platz fünf im C-Finale des Zweiers ohne der Junioren A zufrieden sein. Er musste mit einem neuen Partner starten, da sein bisheriger Zweierpartner aus Krefeld überraschend seinen Rückzug vom Rudern erklärt hatte. Weniger gut verlief der DRV-Test dagegen für Benedikts Bruder Lukas, der nur das E-Finale der Männer erreichte.

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