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„Ich fühl mich pudelwohl“

Fußball

chermbecks Trainer Thomas Falkowski zieht ein positives Fazit seiner bisherigen Zeit beim SVS. Momentan plagen ihn aber Personalsorgen.

SCHERMBECK

von Ralf Weihrauch

, 23.02.2018
„Ich fühl mich pudelwohl“

Der Schermbecker Coach Thomas Falkowski (l.) und sein Co-Trainer Vehbija Hodzic haben in der Rückrunde noch Einiges vor. (a) Keirat

Am Sonntag bestreitet der SV Schermbeck das erste Punktspiel des Jahres. Thomas Falkowski, der Trainer des Westfalenligisten, blickt im Gespräch auf sein erstes halbe Jahr beim SVS zurück.

Wie haben Sie sich mittlerweile in Schermbeck eingelebt?

Ich fühle mich in Schermbeck pudelwohl. Wir sind hier eine große Familie. Vom Vorsitzenden bis zum einfachen Mitglied packt hier jeder gerne mit an. Wenn es mal Probleme gibt, werden die schnell gelöst. Der Neubau erfordert zwar gerade Improvisationstalent, dafür wird es dann hinterher umso schöner.

Sieht es auf sportlicher Ebene auch so rosig aus?

Wir haben in vielen Spielen gesehen, dass das neue System funktioniert. Es gab zwar ab und zu Rückschläge, aber es ist normal, auch mal einige Punkte liegen zu lassen.

Sie haben viele Spieler aus Hassel mitgebracht. War es deshalb einfacher, Ihr System umzusetzen?

Es war gut, viele Spieler zu haben, die mein System kannten, aber dennoch musste ich ein neues Team formen. Wir hatten acht Schermbecker aus dem letzten Jahr und sechs A-Junioren. Das hat schon Arbeit erfordert, aber ich glaube, es hat bestens funktioniert.

Gab es Spieler, die Sie besonders überrascht haben?

Ich glaube, dass viele Spieler dazugelernt haben. Bei den Jugendlichen hat Malte Grumann Riesenfortschritte gemacht. Bei Moritz Noetzel, Dennis Grodzik und Dorian Weber habe ich in der Winterpause eine positive Entwicklung gesehen. Ich muss aber auch Marek Klimczok erwähnen: Der hat sich mit 38 Jahren super in das neue System eingearbeitet. Dabei hatten viele gedacht, der mimt nur noch den Ballverteiler und schießt die Freistöße. Stattdessen hat er seine Laufleistung erheblich gesteigert. Auch von Kilian Niewerth haben behauptet, er sei nur ein Trainingsweltmeister. Jetzt bringt er die Leistung auch in den Spielen.

Wie sehen die sportlichen Ziele bis zum Sommer aus?

Wir wollen mehr Tore schießen und weniger reinbekommen. Das bedeutet automatisch auch mehr Punkte. Ich glaube zwar nicht, dass wir noch mal an Gievenbeck rankommen, aber versuchen kann man es. Für mich ist auch der Kreispokal wichtig. Da treffen wir im Halbfinale auf den Oberligisten TuS Haltern. Ich bin ein Freund des Pokals und will unbedingt in den Landespokal einziehen.

Die Personalsituation ist aber gerade nicht besonders gut ...

Das stimmt, und daher bin ich auch in Sachen Meisterschaft äußerst zurückhaltend. Gerade in der Innenverteidigung sieht es mau aus. Ich wäre schon froh, wenn Kevin Muele-Ewald wieder mit dabei wäre. Ich habe aber noch weitere sieben Spieler auf der Liste, die wohl erst mal nicht mit dabei sein werden.

Wie sehen Sie die Chancen gegen Spexard.

Das wird sehr schwierig. Spexard hat in der Hinrunde einen neuen Trainer verpflichtet. Die haben die letzten vier Spiele gewonnen und sich auf Platz neun vorgearbeitet. Die Mannschaft ist vor allem auf fremden Plätzen sehr stark; in der Auswärtstabelle steht Spexard auf dem zweiten Platz. Unser recht müheloser Sieg aus dem Hinspiel ist jetzt kein Maßstab mehr.

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