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Halterner im Trainingslager mit der Nationalmannschaft

Perfekte Bedingungen für Schulte-Lünzum

Mountainbikefahrer Markus Schulte-Lünzum ist im Trainingslager der Nationalmannschaft auf der Zielgeraden. Dann muss er dem guten Wetter und den perfekten Bedingungen auf Wiedersehen sagen.

Haltern

von Christopher Kremer

, 23.03.2018
Halterner im Trainingslager mit der Nationalmannschaft

Bei rund 30 Grad Celsius trainieren die Sportler in Südafrika. Foto: Privat

„Mir geht’s gut“, sagt Halterns Mountainbikefahrer Markus Schulte-Lünzum gleich zu Beginn des Telefonates. Und das, obwohl der 26-Jährige ein fast 14-tägiges Trainingslager mit der Nationalmannschaft in Stellenbosch in Südafrika in den Knochen hat. „Wir haben hier tolle Bedingungen, die Gruppe funktioniert und wir haben echt Spaß“, erklärt Schulte-Lünzum. Am Montagabend geht es für ihn zurück nach Deutschland. Damit lässt er viel Sonnenschein und Temperaturen von 30 Grad Celsius hinter sich. „Ein paar Tage hat Deutschland noch Zeit, sich aufzuwärmen“, sagt er mit einem Lachen.

Vier bis sechs Stunden trainieren sie in Südafrika täglich. An manchen Tagen mit einer Einheit, an anderen Tagen mit zweien. „Ich bin meistens der erste beim Frühstück“, sagt der Halterner. Der Zeiger seiner Uhr zeigt dann meist erst kurz nach sechs. Ungefähr um 9 Uhr geht es dann zur ersten Trainingseinheit. Zehn mal sechs Minuten Intervalltraining steht dann zum Beispiel für die Radfahrer auf dem Plan. „Bis es anfängt wehzutun“, sagt Schulte-Lünzum. Um 13 Uhr ist dann Zeit fürs Mittagessen, ehe um 16 Uhr dann der zweite Trainigsblock ansteht. Hier geht es für den 26-Jährigen auch noch in den Kraftraum, um seinen Oberkörper zu trainieren. Die Verletzung im Winter hat noch ein paar Spuren hinterlassen. Später gibt es in der Stellenbosch Academy of Sport Abendessen. „Ich dachte immer, wir Radfahrer futtern schon viel,“ sagt Schulte-Lünzum, doch die dort ebenfalls anwesenden Rugby- und Footballspieler würden ihn eines Besseren belehren.

Ein Glas Rotwein

Trotz der Anstrengungen am Tag geht das Team am Abend nach einer kurzen Besprechung meist noch in eine Gaststätte. Irgendwer motiviere die Gruppe immer, noch vor die Tür zu gehen, „auf ein Gläschen Rotwein oder ein Gingerbier“, sagt der Halterner. Das alkoholfreie Bier schmecke wie eine Fanta mit Ingwer. „Echt geil.“

Die Ruhetage im Trainingslager, „versuche ich, auch Ruhetage sein zu lassen“, sagt Schulte-Lünzum. Die Fotos, die er an diesen Tagen in den sozialen Netzwerken teilt, seien meist der Höhepunkt des Tages. Wie zum Beispiel am Dienstag, als das Team am Pool entspannte. „Aber da lagen wir nur eine halbe Stunde“, erklärt der Halterner, „die Sonne raubt Energie.“

Die braucht er dann spätestens wieder am 15. April, wenn er in Nals in Italien an den Start geht. Somit wartet auf ihn, wenn er nach Haltern zurückkehrt, wieder die spezifische Rennvorbereitung auf dem heimischen Sandboden. „Dadurch war ich auf den Staub in Südafrika gut vorbereitet“, sagt er, „die Trails hier sind der Hammer.“

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