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Handball-Landesliga

HVE schlägt Hohenlimburg, Befreiungsschlag für die HSG bleibt aus

Schwerte Ein Zwischenspurt brachte die HVE Villigst-Ergste gegen Hohenlimburg auf die Siegerstraße. Besonders tat sich beim 24:17-Erfolg Johannes Stolina hervor. Derweil hat sich die Lage der HSG Schwerte/Westhofen im Abstiegskampf mit der 26:29-Niederlage gegen den VfL Eintracht Hagen verschärft.

HVE schlägt Hohenlimburg, Befreiungsschlag für die HSG bleibt aus

Felix Ständker und die HVE Villigst-Ergste stehen nach dem 24:17-Erfolg gegen Hohenlimburg auf dem vierten Tabellenplatz. Foto: Bernd Paulitschke

HVE Villigst-Ergste - HSG Hohenlimburg 24:17 (10:9)

Und Sie können doch gegen den Ortsnachbarn gewinnen: Nach dem verlorenen Hinspiel (25:27) und nach dem erfolgreichen Protest noch deutlicher verlorenem Wiederholungsspiel (21:26) behielt die HVE Villigst-Ergste am Samstagabend gegen die HSG Hohenlimburg mit 24:17 die Oberhand. Bis Mitte der zweiten Halbzeit war ein zähes Ringen in der Gänsewinkel-Halle, ehe die Villigst-Ergster in der Schlussviertelstunde ihr Tor verrammelten und sich von 15:15 mit einem 7:0-Lauf auf 22:15 absetzen konnten.

Überragend in dieser Phase: Johannes Stolina, eigentlich Rechtsaußen, der seine Eins-gegen-Eins-Qualität aber immer häufiger auch im Rückraum einbringen darf. Sechs seiner sieben Tore erzielte Stolina in der zweiten Halbzeit. Dass die Partie so lange ausgeglichen war, lag hauptsächlich daran, dass die HVE-Werfer immer wieder am Hohenlimburger Torwart Kind scheiterten – möglicherweise eine Kopfsache, wie -Trainer Dirk Mimberg nach der Begegnung feststellte. Denn Kind hatte schon in besagtem Wiederholungsspiel vor gut vier Wochen stark gehalten.

Im Angriff fehlte den Gästen ein Shooter aus der zweiten Reihe. Deshalb und wegen der erwähnten HVE-Abschlussschwäche entwickelte sich eine recht torarme Partie – 5:5 nach 18 Minuten. Danach setzten sich die Gastgeber auf 9:6 ab, doch der Vorsprung hatte nicht lange Bestand. Hohenlimburg glich zum 9:9 aus, ehe Felix Ständker in Überzahl fünf Sekunden vor der Pause für die 10:9-Halbzeitführung sorgte.

Nach Wiederanpfiff ging die Mannschaft des ehemaligen HVE-Trainers Alexander Maystrenko mit 14:12 in Führung. Doch damit hatte Hohenlimburg sein Pulver weitgehend verschossen. Hinten deckte die HVE engagiert und vorne schlug Stolinas Stunde.

So wurde die Laune der HVE-Fans auf der Tribüne immer besser. Erst recht, als sich auch der A-Jugendliche Maxi Jäkel mit dem letzten Tor der Partie zum 24:17-Endstand in die Torschützenliste eintrug – ein gelungener Schlusspunkt aus Sicht der HVE Villigst-Ergste, die mit dem zwölften Saisonsieg auf den vierten Tabellenplatz kletterte.

Villigst-Ergste: Lukas Daszkiewicz, Nils Stange (4/2); Louis Weinberger, Philipp Koch (1), Alexander Hänel (3), Louis Marquis (2), Hendrik Hollatz, Johannes Stolina (7), Jannis Mimberg (2/1), Felix Ständker (3), Robert Stelzer (1), Maximilian Jäkel (1).


HSG Schwerte/Westhofen - VfL Eintracht Hagen 3

26:29 (11:11)

Ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Landesliga sollte der fünftletzte Spieltag aus Sicht der HSG Schwerte/Westhofen werden. Aber der Schuss ist nach hinten los gegangen. Nach der eigenen 26:29-Niederlage gegen die Drittvertretung des VfL Eintracht Eintracht Hagen und dem Unentschieden im Kewllerduell zwischen Warstein und Herbede ist der Abstand der Schwerter zur Abstiegszone auf einen Punkt geschrumpft.

Einmal mehr standen sich die Schwerter mit einer Reihe von „Fahrkarten“ und technischen Fehlern selbst im Weg. „Wir schaffen es leider nur punktuell, unser eigentliches Leistungsvermögen abzurufen“, stellte der enttäuschte Trainer Mischa Quass fest. Der Coach nannte die Partie gegen Hagen „ein Spiel, das man auf jeden Fall hätte gewinnen können.“

Aber es blieb beim Konjunktiv. Schon in der Anfangsphase offenbarten sich die Schwächen im Spiel der Gastgeber, die sich wie ein roter Faden durch die Partie zogen. Tabellennachbar Hagen, vor dem Spiel zwei Punkte vor der HSG platziert, ging mit 4:1 in Führung. Ein einziges Mal lagen die Schwerter im ersten Spielabschnitt in Führung: beim 11:10, ehe der Hagener Haupttorschütze Ole Vesper (12) den 11:11-Halbzeitstand besorgte.

Nach Wiederanpfiff gerieten die Schwerter mit 13:16 in Rückstand. Die beiden etatmäßigen Außenspieler, alexandr Denissov (gesperrt) und Tim Gurol (verletzt) wurden schmerzlich vermisst. Als Sönke Brass seine Farben genau zehn Minuten vor Schluss auf 20:21 heranbrachte, schien eine Wende möglich. Doch ein paar Minuten später stand es 24:20 für die Gäste – der HSG schwammen die Felle davon.

Näher als auf zwei Tore kamen sie in den verbleibenden Minuten nicht mehr heran. Das war zu wenig, um aus dem Duell der Tabellennachbarn etwas Zählbares mitzunehmen. So jubelten am Ende die Gäste, während für Mischa Quass nach der bitteren Niederlage meinte: „Ich denke, es wird für uns bis zum letzten Spieltag spannend bleiben.“ Lieber würde der Trainer auf Spannung dieser Art verzichten.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Dominik Yaltzis (5), Nico Paukstadt (1), Tim Decker (2), Tim Schröter (3), Peter Hengstenberg (1), Sönke Brass (7), Dominik Schreeck, Tim Schlütz, Niklas Linnemann (4/1), Christoph Kämper (3)

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