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Haltern setzt sich gegen Senden durch

HSC macht es zum Schluss noch einmal spannend

Haltern Die Halterner haben die Begegnung gegen den ASV Senden in der Verbandsliga gewonnen. Entfesselt startete das Team in die zweite Halbzeit, dennoch blieb es bis zum Schluss spannend.

HSC macht es zum Schluss noch einmal spannend

Halterns Harald Scherer (M.) traf innerhalb von zwei Minuten vier Mal. Foto: Manfred_Rimkus

Mit drei Toren Vorsprung gewannen die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen am Ende das Duell gegen den direkten Tabellennachbarn ASV Senden mit 23:20 (9:9). Am Samstagabend konnte sich das Team von Trainer Gregor Spiekermann in der zweiten Halbzeit kurzzeitig sogar mit acht Toren Vorsprung in der Sporthalle am Schulzentrum absetzen. Doch es blieb spannend.

Verbandsliga

HSC - Senden

23:20 (9:9)

Ausgeglichen ging es von Anfang an der Partie zu. Dabei standen beide Mannschaften kompakt in der Defensive und ließen in der ersten Halbzeit wenig Würfe auf das eigene Tor zu. Das 6:5 für die Halterner durch Philipp Wolak, dessen Ball von der Unterkante der Latte ins Tor sprang, entstand durch eine sehenswerte Parade von HSC-Keeper Daniel Lüger, die zum Konter für den HSC führte. 9:9 stand es zur Halbzeit, drei Treffer erzielten die Gäste per Siebenmeter.

Schnelle Tore

„Dass es wenig Tore werden, war klar“, sagte der Senden-Trainer Siawomir Cabon nach der Partie. Nach der Pause drehten die Halterner auf, erzielten innerhalb von sieben Minuten sieben Tore und kassierten keinen Gegentreffer. Vor allem die langen Bälle auf Henning Schrief und Harald Scherer sorgten in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit für viel Furore. Vier Tore konnte Scherer allein in zwei Minuten erzielen. „So schnell kannst du gar nicht gucken“, staunte Cabon. Der Anschlusstreffer der Sendener zum 17:10 blieb durch einen Treffer von Halterns Julian Schrief ohne Wirkung, der die Sieben-Tore-Führung wieder herstellte. „Wir haben zehn Minuten in der zweiten Hälfte kein Tor bekommen und gut gestanden“, sagte HSC-Spieler Henning Schrief. Die Gastgeber wechselten durch, um einige Kräfte zu sparen. Doch die Gäste konnten noch einmal aufschließen: In der Schlussphase verkürzten die Sendener durch fünf Siebenmeter von Jens Giesbert in kürzester Zeit bis auf zwei Tore (22:20) zwei Minuten vor dem Ende der Partie. „Wir haben es selbst spannend und den ein oder anderen Wechsel zu viel gemacht“, sagte Gregor Spiekermann, „dennoch waren wir vorne besser als die anderen und haben als Team funktioniert.“ Mit dem 23:20 konnte man nicht nur das Rückspiel gewinnen, sondern wieder an Senden rankommen. Ein Punkt trennen die beiden Teams nun in der Tabelle.

HSC: Robert, Lüger - Scherer 5, Andersen, Hettrich, Wolak 5, Knöner 2, J. Schrief 4/3, Rauschel 3, P. Schrief 1, Berg, Strotmann, Kruth 3, H. Schrief 1

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