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HSC-Vorstand schließt das Gästebuch

Haltern Nach der neuerlichen 24:32-Niederlage am vergangenen Samstag gegen den HC Dortmund-Süd gehen die Oberliga-Handballer des HSC Haltern/Sythen schweren Zeiten entgegen.

22.11.2007

HSC-Vorstand schließt das Gästebuch

Wie es im Sport oft so ist, werden auch im Umfeld Unmutsäußerungen laut. Dabei nutzten einige Kritiker auch rege den Weg über das Gästebuch des HSC. Auf diese teilweise unsportlichen, anonyme Einträge haben die HSC-Verantwortlichen nun reagiert und die Rubrik auf der Internetseite geschlossen.

Dieser Schritt wurde auf der Homepage auch von den Verantwortlichen erklärt. Dabei verweisen sie auf die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über ein Formular oder die Nutzung einer Sprechstunde am 7. Januar 2008 im Vereinslokal Kolpingtreff.

"Da wurde über längere Zeit unter die Gürtellinie geschossen und Sachen veröffentlicht, die klar an der Realität vorbei gingen", kann auch HSC-Coach Kay Sparenberg (Foto) den Schritt verstehen. Er ist sich aber sicher, dass hinter den Äußerungen nur vereinzelte Personen stehen. "Diese anonymisierte Art ist einfach schlecht. Ich habe selbst mit vollem Namen in das Gästebuch geschrieben." Persönlich angesprochen habe ihn aber auch danach niemand. "Wahrscheinlich trauen sich diese Leute das nicht".

"Wir wollten mit diesem Schritt Ruhe hereinbringen. Einige der kritisierten Spieler haben sich die Äußerungen zu sehr zu Herzen genommen", erklärt Andreas Geilmann-Ebbert, einer der Redakteure der Internet-Seite, den Schritt. Es habe schon einmal im Frühjahr eine ähnliche Situation gegeben. Nach der damaligen Abmeldung der HSC-Frauenmannschaft, seien ebenfalls einige Äußerungen aufgetaucht, die in einem Gästebuch nichts zu suchen haben. "Wir haben dann einige Einträge gelöscht und mehrfach darauf hingewiesen, wie ein Gästebuch zu nutzen ist. Danach war dann eine Zeit lang Ruhe." Nun sei -laut Geilmann-Ebbert - das Fass aber übergelaufen, eine Neu-Einrichtung der Rubrik sei erst einmal nicht vorgesehen. "Wir wollen damit zeigen, dass es wesentlich sinnvollere Wege gibt, zu kommunizieren". DM

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