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HSC-Trainer ziehen Bilanz

Handball

Im letzten Spiel auf der Trainerbank des HSC Haltern gaben Michael Strickling und Olaf Schlüter noch einmal alles. Zwischendurch schnappten sie sich am Samstagabend den Wischer und rubbelten das Spielfeld trocken. „Das gehört halt dazu. Wir sind hier die Mädchen für alles“, scherzte Strickling nach dem Spiel.

HALTERN

von Von Jan Große-Geldermann

, 17.05.2011
HSC-Trainer ziehen Bilanz

Michael Strickling wird dem HSC genauso wie Olaf Schlüter (r.) erhalten bleiben.

Ende 2008 hatte er zusammen mit Olaf Schlüter die Herrenmannschaft des HSC übernommen. „In einem desolaten Zustande“, erinnert sich Strickling. Viele Leistungsträger hatten den Verein verlassen, die Zukunft schien düster. Der Abstieg aus der Verbandsliga war mit dem vorhandenen Kader nicht mehr zu vermeiden, doch der Neuaufbau hatte längst begonnen. Im ersten Landesliga-Jahr stabilisierte sich der HSC, der Platz im Tabellenmittelfeld war schon ein Erfolg. Vor der gerade abgelaufenen Saison wurde der Kader mit Christian Drüppel, Stefan Redemann und Till Haselmann verstärkt, der Aufstieg in die Verbandsliga war das Ziel. In der Hinrunde sah es gut aus, doch eine enttäuschende Rückserie kostete schließlich den Meistertitel. „Das wurmt schon. Vom Potenzial her hätten wir das packen können“, sagt Strickling. Ein kleiner Schönheitsfehler. Doch insgesamt fällt sein Fazit der vergangenen zweieinhalb Jahre positiv aus. „Die Arbeit als Trainer hat uns schon viel Spaß gemacht“, sagt Strickling. Aber sie sei auch extrem stressig gewesen. Drei Trainingseinheiten pro Woche, dazu die Spiele samt Vorbereitung und die Planung der Trainingslager – eine sehr zeitaufwändige Aufgabe. „Jetzt war es Zeit für eine Pause“, sagt Strickling.

Er selbst wird mindestens ein Jahr lang eine Auszeit nehmen, sich um seine Firma und die Familie kümmern. Bei den Heimspielen des HSC wird man ihm aber häufig auf der Tribüne treffen. Und sein versprechen gilt: „Wenn der Verein meine Hilfe braucht, bin ich da.“ Stricklings Trainerkollege und Freund wird die Trainerbank in der Halle am Schulzentrum dagegen schon sehr bald wiedersehen. Olaf Schlüter wird weiterhin die A-Juniorinnen des HSC trainieren. Sein Ehrgeiz ist ungebrochen: „Ich sehe meine Zukunft im Jugendbereich. Da werde ich mich jetzt austoben.“ 

Trainingsauftakt am 16. Juni 
Weil das ausgefallene Spiel beim ASC Dortmund nicht mehr nachgeholt wird, haben die Handballer des HSC jetzt erst einmal Pause – das allerdings nicht allzu lange. Bereits am 16. Juni bittet der neue Trainer Frank Mazur zum ersten Training. Während der Sommerferien wird die Intensität noch einmal etwas gedrosselt, bevor es in den letzten vier Wochen bis zum Saisonstart am 17. September in die heiße Phase der Vorbereitung geht. Dann stehen auch die wichtigsten Testspiele auf dem Plan. 
 

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