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Gahlen trotzt Deuten einen Punkt ab

Fußball

3:3 trennten sich Aufsteiger Gahlen und Tabellenführer Deuten am Donnerstag im Derby der Bezirksliga 11. Wirklich zufrieden war keiner damit.

Gahlen

, 07.12.2018
Gahlen trotzt Deuten einen Punkt ab

Deutens Torjäger Kieron Ihnen (l.) wird von Gahlens Anton Kötter (.) bedrängt. Der TuS und Rot-Weiß trennten sich am Donnerstag 3:3. © Ralf Pieper

Beide Trainer trauerten nach Spielende einem möglichen Sieg hinterher. Deutens Frank Frye, weil sein Team früh versäumte, den Sack zu zu machen, Gahlens Dirk Cholewinski, weil seine Elf in der Nachspielzeit ausgebremst wurden.

Bezirksliga 11

TuS Gahlen - RW Deuten

3:3 (1:2)

Die Schlüsselszene spielte sich in der vierten Minute der Nachspielzeit ab. Deutens Jan Pohlmann legte den Ball im Gahlener Strafraum an TuS-Keeper Oliver Hemmert vorbei, kam zu Fall und der Unparteiische entschied auf Strafstoß. „Oli spielt klar den Ball“, meinte Dirk Cholewinski, und selbst Frank Frye gab zu: „Letzte Woche gegen Lippramsdorf hatten wir einen klareren Elfmeter, der nicht gegeben wurde. So gleicht sich das Glück dann ein wenig aus.“

Kujtim Arifaj ließ sich die Chance nicht entgehen und rettete den Deutenern mit dem Elfmetertor zumindest noch einen Punkt. Bitte für Gahlen, aber auch nicht unverdient für Deuten, wie der Gahlener Trainer einräumte.

„In der ersten Halbzeit hätte Deuten ratzfatz 3:1 führen können“, meinte Cholewinski. Frank Frye sah es noch ein bisschen deutlicher: „In der ersten Halbzeit hatten wir vier, fünf glasklare Möglichkeiten. Da hätten wir das Spiel schon entscheiden müssen.“

Stattdessen musste der Tabellenführer erst einmal die Gahlener 1:0-Führung durch Dennis Gendolla wettmachen (7.). Das gelang durch Kieron Ihnen recht schnell (15.) und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schien der Spitzenreiter nach Jan Pohlmanns Treffer zum 2:1 auf Kurs (45.+1).

Doch in der zweiten Halbzeit war es mit der Deutener Überlegenheit der ersten 45 Minuten vorbei. „Da waren wir klar besser“, sagte Dirk Cholewinski. Der eingewechselte Tom Szczepaniak markierte den Ausgleich (65.) und nach dem späten 3:2 von Orkan Güclü (88.) sah Gahlen schon fast wie der Sieger aus − bis zur 94. Minute.

„Ein 3:3 wäre nach dem Spielverlauf sicher gerecht gewesen. Deuten war in der ersten, wir in der zweiten Halbzeit besser. Aber nach so einem Spielverlauf und solch einem Elfmeter ist das für uns natürlich bitter“, ärgerte sich Dirk Cholewinski.

Sein Deutener Pendant atmete unterdessen kräftig durch: „Endlich Winterpause! Jetzt können unsere Verletzten sich hoffentlich auskurieren, damit wir im neuen Jahr mit einer besseren Personal-Konstellation angreifen können.“

TuS: Hemmert; Gutenberger, Kötter (62. Szczepaniak), Geers, Gendolla (90. Kaiser), M. Marrali, Grunwald, Dahlhaus, Hoppius, Cvetkovic, Güclü.

RWD: Lehmkuhl; Hubert, Pohlmann, Goeke, Heinsen, Arifaj, Noetzel, Ihnen (60. Wilkes), Vengels, (76. Nolte)Falkenstein, Lachs.

Tore: 1:0 Gendolla (7.); 1:1 Ihnen (15.); 1:2 Pohlmann (45.+1); 2:2 Szczepaniak (65.); 3:2 Güclü (88.); 3:3 Arifaj (90.+4, Foulelfmeter).