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Fußball: Seidels Tor ist Gold wert

LIPPRAMSDORF Die Serie des Fußball-Bezirklsigisten SV Lippramsdorf hält weiter an. Bereits die fünfte Partie in Folge ging der LSV nicht als Verlierer vom Platz. Mit 1:0 gewann das Team von Josef Ovelhey gegen die ambitionierten Gäste von Preußen Hochlarmark. Das Tor des Tages erzielte Thomas Seidel in der 83. Minute.

von Von Alexander Schriewer

, 05.10.2008
Fußball: Seidels Tor ist Gold wert

Lippramsdorfs Mittelfeldmotor: Marijo Pavlovic.

Einen guten Start in die Begegnung auf einem völlig durchnässten Ascheplatz erwischten die Gastgeber, sie ließen die Gäste nicht ins Spiel finden. Bereits in den ersten Minuten entstanden Tormöglichkeiten für den LSV, Seidel (1.) und Floßbach (2.) scheiterten jedoch. Nach zehn Minuten meldeten sich die Gäste zum ersten Mal, einen guten Konter ließen sie indes ungenutzt. „Im ersten Durchgang haben wir ordentlich gespielt, haben viel Druck ausgeübt, wir sind mit den ungewohnten Platzbedingungen gut zurecht gekommen“, war Ovelhey trotz des 0:0 Pausenstandes bereits zufrieden. Nach dem Seitenwechsel musste Lippramsdorf allerdings einige kritische Minuten überstehen. Ein Pfostenschuss aus kürzester Distanz war die beste Chance für die Gäste (47.).

  Nachdem die Druckphase überstanden war, konnten die Gastgeber wieder Druck aufs gegnerische Tor ausüben. Mit Erfolg. Marijo Pavlovic wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verschoss René Espeter jedoch (56.). „Ich dachte, wer bei diesen Bedingungen und zwei guten Abwehrreihen ein Tor schießt, der gewinnt,“ so Ovelhey, wollte Espeter aber keinen Vorwurf machen. Die Partie wurde ruppiger, keine Mannschaft wollte das wohl entscheidende Tor kassieren, etliche Nickeligkeiten prägten die zweite Halbzeit. „Als ich schon mit dem Unentschieden gerechnet hatte, hat uns Thomas Seidel erlöst“, so Ovelhey. Nach langem Pass aus dem Halbfeld, tauchte Seidel vor dem Tor auf – und vollstreckte (82.). Hochlarmark versuchte im Anschluss noch alles, um auch noch erfolgreich zu sein. Vergeblich.

„Die Partie ging hin und her. Es war ein temporeiches Spiel, trotz der schwierigen Bedingungen. Am Ende waren wir der glückliche Sieger, wollten aber auch mit aller Macht gewinnen“, so Ovelhey zufrieden.

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