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Flaesheim II hofft wieder

Frauenfußball

Für die Westfalenliga-Frauen von Concordia Flaesheim war auch gegen den FC Oeding nichts zu holen. Die zweite Mannschaft der Concordia hat dagegen im Abstiegskampf in der Bezirksliga wieder Hoffnung geschöpft.

FLAESHEIM

von Von Andreas Leistner

, 10.06.2012
Flaesheim II hofft wieder

Mit dem 1:1 für Oeding nahm das Flaesheimer Unheil seinen Lauf. Es folgten weitere zwei Tore binnen acht Minuten.

Einmal mehr war Trainer Volker Bärwald nach der Niederlage von seiner Mannschaft enttäuscht: „Es war nicht die Niederlage an sich, sondern die Art und Weise.“ Flaesheim hatte geführt. Eva Schmeinck hatte nach 13 Minuten für die Gastgeberinnen getroffen. Doch dann leisteten die sich einen Tiefschlaf und wachten erst eine Viertelstunde später wieder auf. Spielstand: 1:3. „Das“, so Bärwald, „war der Knackpunkt.“ Dabei bewies sein Team durchaus noch einmal Kampfgeist. Schmeinck traf kurz vor der Pause ein zweites Mal (43.) und eröffnete ihrem Team damit für eine Aufholjagd nach der Pause beste Chancen. Um ein Haar wäre auch der Ausgleich gefallen. Doch ein Flaesheimer Freistoß nach einem Rückpass auf die Torhüterin sprang vom Pfosten zurück ins Feld. Volker Bärwald hatte in der Pause taktisch umgestellt und ließ mit drei Spitzen spielen, doch es sollte alles nichts nutzen. Zwei Minuten vor dem Abpfiff setzte Oeding mit einem Konter zum 4:2 (88.) den Fangschuss.

Bereits am frühen Nachmittag legte die Concordia im Fernduell mit dem SV Lembeck diesen wichtigen Dreier vor. Lembeck hatte vor diesem Spieltag zwei Punkte Vorsprung gehabt, nun ist Flaesheim wieder vorbeigezogen und nimmt vor dem Saisonfinale den ersten Nichtabstiegsplatz ein. Nächste Woche müssen beide Teams auswärts antreten, die Concordia um 11 Uhr in Oeding und Lembeck am Nachmittag in Ickern. Gegen die Arminia brauchten die Schützlinge von Thomas Langen 25 Minuten, um ins Spiel zu kommen. Nach Andrea Rüdigers 1:0 (35.) aus dem Gewühl heraus lief es aber besser. In der zweiten Halbzeit legten die Gastgeberinnen dann zu und kamen nach einem Konter durch Katharina Wisse zum 2:0 (75.). Ein Sonntagsschuss brachte Ickern zwar das 2:1 (82.), doch nur drei Minuten später stellte Sandra Langenkamp den alten Abstand wieder her (85.). Das zweite Ickerner Tor fiel in der Nachspielzeit praktisch mit dem Schlusspfiff, so dass der wichtige Sieg nicht mehr in Gefahr geriet.  

Stockhofe; Ebers, Siska, Czubak, Giera, Regelt, Behrens (50. Kopton), Wisse (21. Ioannidis), Zapka, Schwenke (81. Langenkamp), Schmeinck.

1:0 Schmeinck (13.); 1:1 Plate (19.); 1:2 Heming (24.); 1:3 Plate (27.); 2:3 Schmeinck (43.); 2:4 Heming (88.). 

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