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Neuer HSC-Trainer Spiekermann

Ein altbekanntes Gesicht

Haltern Der HSC Haltern-Sythen hat schnell einen Nachfolger auf der Trainerposition gefunden. Mit Gregor Spiekermann sitzt nun ein altbekanntes Gesicht auf der Bank. Viele Spieler des Teams hat er schon trainiert.

Ein altbekanntes Gesicht

Gregor Spiekermann (l.) springt als Interimstrainer beim HSC Haltern-Sythen ein. Foto: Manfred Rimkus

Lange hat der HSC Haltern-Sythen nicht benötigt, um einen neuen Trainer und Nachfolger für Klaus Steinkötter für die Verbandsliga-Herren zu präsentieren: Bereits an Rosenmontag wird Gregor Spiekermann das erste Training leiten. Die finale Entscheidung, das Team bis zum Saisonende zu trainieren, fiel am Donnerstagabend nach dem ersten Treffen mit der Mannschaft.

„Ich bin überzeugt, dass das mit Gregor gut funktioniert“, sagt Hartmut Stein, Teammanager der Mannschaft. Teamkapitän Tim Strotmann bezeichnete Spiekermann als naheliegende und vernünftige Lösung. Denn den Großteil der Mannschaft kennt der neue Trainer bereits. Nicht nur Strotmann, auch viele weitere Spieler trainierten bereits unter ihm in der A-Jugend. „Er kennt uns als Mannschaft gut“, sagt Strotmann.

„Dass ist wohl auch einer der Gründe, warum man auf mich gekommen ist“, erklärt Spiekermann, der relativ kurzfristig eingesprungen ist. Im Verein ist er kein Unbekannter: Seit 43 Jahren ist er dem Handballsport treu, trainierte zuletzt Jugendmannschaften des HSC und spielte lange Zeit selbst in den Herrenteams.

Erster Kontakt am Dienstag

Am Dienstag gab es die erste Kontaktaufnahme des Vorstandes um Barthold Budde, am Donnerstagabend war die Entscheidung dann schon gefallen. Am Karnevals-Wochenende hat die Mannschaft noch frei, ehe es am Montag zum ersten Mal unter der Leitung Spiekermanns in die Halle geht. Zwei Tage später – am Mittwoch – steht dann das Pokalspiel gegen die Zweitvertretung des FC Schalke 04 an.

„Das Spiel kommt zu einem guten Zeitpunkt“, sagt der Neu-Trainer. Er sehe das Spiel als Trainingsspiel, um die Mannschaft und die Abläufe etwas besser kennenzulernen. „Das Ergebnis ist für mich in dem Spiel zweitrangig“, erklärt der 50-Jährige Spiekermann.

Viel wichtiger sei ihm, den Spielern den Spaß am Handball wieder zurückzubringen, damit das Team wieder die Leistung abrufen kann. „Von dem, was ich gehört habe, ist das eine Kopfsache“, sagt Spiekermann, „denn das Potenzial ist klar da.“ Strotmann sieht das ähnlich: „Wir wissen, dass alle Spieler eine Schippe drauflegen können“, sagte der 23-Jährige. Doch es ginge auch darum, als Mannschaft befreiter aufzuspielen und nicht zu verkrampfen. „Das könnte mit dem Trainerwechsel für viele jetzt ein neuer Start sein“, sagt er.

Unter Ex-Trainer Steinkötter setzte es aus den vergangenen acht Spielen in der Verbandsliga nur einen Sieg. Anfang der Woche nahm Steinkötter seinen Hut und erklärte, er erreiche die Mannschaft nicht mehr. „Klaus hat hier einen verdammt guten Job gemacht“, sagt Teammanager Stein, doch es ginge jetzt darum, neue Impulse zu setzen. „Ich freue mich, dass Gregor zugesagt hat“, sagt Stein, der am Donnerstagabend die Trainingseinheit leitete.

„Große Unbekannte“

Bis zum ersten Punktspiel für den Tabellensiebten gegen die HSV Plettenberg/Werdohl (Tabellenletzter) sind es sieben Tage. „Dass es dann gut wäre, zu punkten, das sollte allen klar sein“, sagt Strotmann. So könnten die ersten Punkte im Jahr 2018 vor allem dem Selbstvertrauen der Spieler gut tun. Dass der HSC in der Verbandsliga noch unten reinrutschen könnte, daran glaubt Teammanager Stein nicht. „Ich bin nicht in Sorge, da bin ich völlig entspannt“, erklärt Stein.

Und in der kommenden Saison werden die Karten neu gemischt. Denn dann wird wieder aller Voraussicht nach ein neuer Trainer auf der Bank sitzen beim HSC. In dieser Frage befindet sich der Vorstand in Gesprächen. „Für uns ist das noch eine große Unbekannte“, sagt Strotmann.

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