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Ein Ergster "Weckruf" Richtung Kunstrasen

ERGSTE Lange haben sie sich zurückgehalten, aber nun gehen sie die Offensive: Die Verantwortlichen der SG Eintracht Ergste machen mobil, um ihrem Wunsch nach einem Kunstrasenplatz auf dem Bürenbruch Nachdruck zu verleihen.

Ein Ergster "Weckruf" Richtung Kunstrasen

Die Zeiten, dass die Spieler der SG Eintracht Ergste auf matschiger Asche ihre Erfolge feiern, sollen bald der Vergangenheit angehören. Bei den Ergster Verantwortlichen ist der Wunsch nach einem Kunstrasen ausgeprägter denn je.

Den ersten Vorstoß hat nun die Fußballabteilung des mitgliederstärksten Vereins der Stadt unternommen. Man sei zur der Erkenntnis gekommen, "dass eine sachliche, zurückhaltende und seriöse Gangart offenbar nur bedingt einige wenige Zuhörer und Freunde findet", wie Harald Rose, sportlicher Leiter der Ergster Fußballer, erklärt. "Man wird nur hingehalten", kritisiert Rose, dass die Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung "auf Zeit" spielen würden.

Die Folge ist ein "Weckruf" des sportlichen Leiters: "Wir werden die Sache jetzt offensiver angehen", sagt Rose und kündigt für den 14. November eine öffentliche Informationsveranstaltung des Gesamtvereins SG Eintracht Ergste zu diesem Thema an. Dazu habe man alle politischen Fraktionen, die Zuständigen der Verwaltung und auch die Spitze des Stadtsportverbandes eingeladen.

Zuvor soll bereits in den Ortsteilen Ergste und Villigst die Werbetrommel für das "Projekt Kunstrasen" gerührt werden. Man werde entsprechende Flugzettel in den Haushalten verteilen und eine Unterschriftenaktion starten, kündigt Harald Rose an.

"Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache"

Dass ein Kunstrasen auf dem Bürenbruch Sinn macht, sei nicht von der Hand zu weisen, meint Rose und führt als gewichtigstes Pfund in seiner Argumentation die demografische Entwicklung an. "Die Zahlen sind hinreichend bekannt und sprechen eine deutliche Sprache für die Gemeinden Ergste und Villigst. Das muss bei den Zukunftplanungen bedacht werden werden", fordert Rose.

Zudem habe das Finanzierungsmodell "Public Private Partnership" (PPP), das die Ergster Vereinsführung schon vor rund anderthalb Jahren den zuständigen Gremien vorgestellt habe, nach wie vor Bestand. Der Vorteil dabei: Die Stadt müsse nicht einen großen Batzen Geld auf einen Schlag in die Hand nehmen, stattdessen werde die Finanzierung über 15 Jahre gestreckt - ohne Haftungsrisiko für diesen Zeitraum.

"In Schwerte wird viel geredet und wenig gesagt!"

Eine Resonanz darauf hat man bei der SG Eintracht Ergste noch nicht erfahren - schade, findet Harald Rose, der den generellen Umgang mit der Kunstrasen-Problematik in unserer Stadt mit dem Satz zusammenfasst: "In Schwerte wird viel geredet und wenig gesagt!"

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