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Drei Punkte teuer bezahlt

ETuS Haltern beklagt viele Verletzte

Das Spiel vergangenen Sonntag gegen den SV Lembeck haben die A-Kreisliga-Fußballer des ETuS Haltern mit 1:0 gewonnen. Mit drei Verletzungen mussten sie diesen aber teuer bezahlen.

HALTERN

von Niklas Berkel

, 28.02.2018
Drei Punkte teuer bezahlt

Dominik Wergen (r.) wird dem ETuS Haltern voraussichtlich für längere Zeit fehlen. © Manfred_Rimkus

Als Dennis Schulz in der 92. Minute der Siegtreffer gegen Lembeck gelang, war die Freude aufseiten der Eisenbahner groß. Doch schon da war klar: Den Sieg mussten sich die Gastgeber teuer erkämpfen.

Schon in der ersten Halbzeit verletzte sich Tobias Heidemann schwer. Mit Verdacht auf einen Kreuzband- oder Meniskusriss musste er das Feld verlassen. Eine genau Diagnose soll rasch erfolgen. „Am Mittwoch findet die MRT-Untersuchung statt, dann wissen wir mehr“, sagt sein Trainer Dirk Cholewinski. Er hofft, dass die Verletzung nicht ganz so schlimm ist, „aber dass Tobias noch in dieser Saison zurückkehrt, glaube ich nicht“.

Nach der Pause erwischte es dann zu allem Überfluss auch noch Dennis Klüsener und Dominik Wergen. Klüsener, der im Platz hängen blieb, klagt über einen stark geschwollenen Fuß, Wergen hatte einen Schlag auf den Halswirbel bekommen. „Bei Dennis habe ich nur wenig Hoffnung, dass er bis Sonntag fit wird“, sagt Cholewinski. Die Schwellung sei zwar zurückgegangen, habe sich dafür auf den Fuß verteilt. Klüsener will ebenfalls so schnell wie möglich eine MRT-Untersuchung durchführen lassen.

Wergen hingegen hat zwar nicht, wie befürchtet, eine Gehirnerschütterung davongetragen, hat dafür aber immer noch Schmerzen im Rücken und kann sich kaum bewegen. Bei einem Kölner Sportmediziner will er untersuchen lassen, ob keine bleibenden Schäden hinterblieben sind.

Personelle Engpässe

Bei einem recht kleinen Kader wie bei dem der Eisenbahner kann es in den kommenden Wochen zu personellen Engpässen kommen. Der Trainer freut sich daher, dass mit Kai Strobel, Mats Linden und Jörn Hümmer wieder Alternativen dazustoßen. Auf Stefan Sturm hofft er für den kommenden Spieltag am Sonntag in Velen ebenfalls. „Allerdings sind darunter einige Wechselschichtler“, gesteht Cholewinski ein, sodass es auch gut sein könne, dass er selbst noch einmal die Schuhe schnüren muss. Dass es soweit kommt, hofft der Trainer jedoch nicht. Zwar reiche die Luft des 47-Jährigen noch für gut 30 Minuten, der Idealfall sei ein Einsatz aber nicht.

Schon vor der Winterpause hatten die Halterner eine Phase, in der es personell eng wurde und Cholewinski selber auf dem Platz stand. Um zukünftig solchen Situationen aus dem Weg zu gehen, plant der Trainer, den Kader im Sommer durch Neuverpflichtungen zu vergrößern. „Christian Klebolte und ich führen dahingehend Gesprächen mit einigen interessierten Spielern.“ Die Entscheidungen der Spieler stehen allerdings noch aus. „Wir können noch nichts vermelden“, sagt Cholewinski.

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